30 KW Juli 2020 – Die Umzugsbefindlichkeiten gehen in die fünfte Woche

Während die Arbeitswoche im Sommerferienmodus, also recht entspannt, dahindümpelt, bin ich weiterhin mit Umzug beschäftigt. Dabei werde ich leider vom Handwerker ausgebremst, der hinter meinem Wunschtempo, nämlich dalli dalli, etwas hinterher hinkt.

Damit ich ihm und mir nicht auf die Nerven gehe, beschäftige ich mich mit der Beschaffung der Dinge die noch fehlen. Es fehlt ein Unterschrank, weil in der neuen Küche die Heiztherme an der Wand hängt und deshalb noch Platz für einen Unterschrank ist. Das finde ich ziemlich klasse. Ich bin nämlich eine Freundin der Vorratshaltung, sehr nah mit Familie Hamster verwandt, deshalb freue mich mich sehr, über einen Schrank für Marmeladegläser und Konserven.

Im gelbblauen Möbelhaus habe ich also am Montag mal eben schnell einen Unterschrank gekauft und mir alles für den noch bevorstehenden Kauf vom Kleiderschrank ausdrucken lassen. Das ging wirklich flott, weil es so schön leer war im Möbelladen.

Leider ist mir schon auf dem Rückweg eingefallen: ich hatte den Platz für den Schrank vor zwei Wochen ausgemessen, da waren die vielen Rohre noch nicht angebracht. Es kann also sein, dass der neue Unterschrank leider nicht passt. Deshalb warte ich mal lieber bevor ich ihn zusammen schraube.

Am Dienstag habe ich einen Teil der Balkonpflanzen nach oben getragen. Weil die Winden gerade so einen richtigen Wachstumsschub haben und anfangen sich um alles drumherum zu winden, scheint mir das der richtige Zeitpunkt zu sein, bevor ich sie nicht mehr los bekomme. Oben haben sie sofort begonnen sich um alle gespannten Fäden herum zu ringeln.

Mittwoch trage ich ein paar Kisten nach oben und überlege, was ich mit dem Lampenanschlusskabel mache. Eine Lampe soll da nämlich nicht hin.

Schnell ist eine Postkarte gefunden und drüber geklebt.

Donnerstag laufe ich nur einmal hoch um zu sehen wie weit der Handwerker ist und um von oben auf meinen Balkon nach unten, zu meinem anderen Balkon, zu schauen.

Am Freitag arbeite ich etwas länger und bin danach so müde, dass ich die Yogastunde verschlafe. Also backe ich einen Erdbeer-Schmand Kuchen. Den Kuchen nehme ich mit zum Besuch beim echten Patenkind und ihren Töchtern, die ich gemeinsam mit Erica am Samstag besuche.

Dort habe ich dann erfahren, vielleicht habe ich es aber auch schon mal gewusst und wieder vergessen, dass mein Uropa Kirchenmaler war. Vielleicht kommt daher meine Vorliebe für goldbemalten Stuck. Das Kunstmalerei – Gen wurde bei mir allerdings durch das Königin des Pfusch – Gen ausgetauscht. Und ja – vielleicht bleibt das so.

Heute Morgen habe ich wieder Bücherkisten und Kisten mit Zeug nach oben getragen und die beste Nachbarin hat noch beim Tisch und einer Gästematratze mit angefasst.

Beide Wohnungen gefallen mir gerade sehr gut, weil überall so schön viel Platz ist. So wird es leider nicht bleiben, auch wenn ich mir richtig große Mühe gebe, so viel wie möglich auszusortieren.

Das Befindlichkeitsergebnis dieser Woche ist immer noch unstet, hin & her und hoch & runter. Manchmal kommt eine kleine Vorfreude, die dann gleich wieder durch großen Jammer erstickt wird. Der aktuelle Jammer ist der fehlende Dielenfußboden im Schlafzimmer. Ich bin jeden Abend gespannt, was ich am nächsten Tag zu bejammern habe…

Allen die hier mitlesen und schauen wünsche ich eine schöne Woche.

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