3 KW Januar 2024 – Radlose Woche und Mäuse wurden auch nicht gesichtet

In der Nacht zum Montag hat es geschneit. Kassel war zwar nicht total eingeschneit, aber doch so, dass ich mich nicht getraut habe, mit dem Rad zu fahren. Also wieder Tram am Morgen. Diesmal war es weniger schlimm als im November, aber ich hoffe sehr, dass ich in den nächsten Tagen wieder mit dem Rad fahren kann.

Es war schön, dass die Kolleginfreundin nach 3 Wochen Urlaub endlich wieder da war. Ansonsten keine besonderen Vorkommnisse und ich war sogar früher fertig als gedacht. Deshalb war ich schon um 16 Uhr beim Yoga, habe mir danach noch Blumen für den Küchentisch gekauft und war etwas früher zu Hause. Zum Abendessen gab es Blumenkohl – Kartoffelsuppenreste.

Dienstagmorgen war ich noch immer ängstlich und bin deshalb in die Tram statt aufs Rad gestiegen. Das Positive am Tram fahren ist: Ich kann den Heimweg zu einem langen Spaziergang nutzen. Was daran allerdings blöd ist: Der Fuß schmerzt von Tag zu Tag mehr. Meine Befürchtung ist, dass ich den Fuß womöglich überlaste.

Für Mittwoch gab es schon am Dienstagabend eine Unwetterwarnung und viele Schüler*innen hatten Unterrichtsfrei. Also war es leer in der Tram. Ich hatte mir ein Buch mitgenommen, um auszuprobieren, ob es mir gefällt unterwegs zu lesen. Gefällt mir nicht so richtig und wird deshalb nicht wiederholt. Ich konnte ruhig vor mich hin arbeiten, weil einige Kolleginnen außer Haus unterwegs waren. Gegen 14 Uhr fing es an zu schneien und als die Kollegin und ich um 16 Uhr losliefen, lag schon eine schöne Schicht Schnee. Es war ein schöner Heimspaziergang im Schneegestöber.

Es war ein etwas seltsamer Donnerstag. Eigentlich hatte ich einen Arbeitstermin, der außer Haus stattfinden sollte. Dann schneite es wieder und ich war mir unsicher, ob ich besser mit der Tram fahre. Ich entschied mich dagegen, weil ich Angst hatte, in einem etwas weiter entfernten Stadtteil festzusitzen. Letztendlich nahm ich dann per Zoom aus dem Heimbüro teil, fand das aber blöd. Aber so ist es nun manchmal. Das führte dazu, dass ich erst am Nachmittag zum ersten Mal richtig draußen war. Was dann aber umso schöner war. Ich lief zum Yoga und auch wieder zurück.

Wegen Ängstlichkeit bei Eis und Schnee Auto zu fahren organisierte ich eine andere Einkaufsmöglichkeit für Erica. Das beruhigte mich.

Freitag war ich um 6:45 auf dem Markt und anschließend fuhr mich die Tram zum Früh am Morgen – Yoga. Anschließend ging es weiter zur Arbeit. Die dauerte länger als gedacht und geplant. Und hinterher bin ich mit der Kolleginfreundin zurückgelaufen.

Samstagmorgen hatte ich nach den üblichen Morgendingen einen kleinen Energieschub und hab geräumt, geputzt und die erste Hälfte vom Abendessen vorbereitet. Ich hatte die Gartenchefin mit ihrer Freundin aus dem Norden und die Gartenfotografin eingeladen.

Nach den Essensvorbereitungen lief ich in die Stadt und traf mich mit der A. & T. im Kaufhaus zum Café und anschließend gingen wir zur DEMO gegen RECHTS.

Es war schön zu sehen, dass aus allen Richtungen so viele Menschen zusammen kamen. Das wird auch Zeit, denn die Lage des Landes wird immer beängstigender.

Letztendlich waren es 15.000.

Viele hatten tolle Schilder und Plakate dabei. Ich leider nicht. Das wird sich aber ändern. Zumindest ist das ein Vorsatz fürs nächste Mal.

Das ist zwar nur eine Rückseite, aber ich mochte die Regenbogenfäden in der Sonne so gerne.

Im Sonnenschein bin ich nach Hause gelaufen und habe mich mit Tee und Heizdecke aufgewärmt.

Dann wurde gekocht und kurze Zeit später klingelte es auch schon an der Tür. Es gab Pilzgulasch à la bourguignonne vom EAT THIS Blog und zum Rezept geht es hier entlang. Ich hab es aber, wie schon im letzten Jahr, abgeändert und die Möhren gegen Rote Bete getauscht. Lecker.

Am Abend zuvor hatte ich mich mit der Gartenfotografin zum Sonntagmorgenspaziergang um 10 Uhr verabredet. Wir wollten in den Schnee.

Weil es aber so schnell am Morgen 10 Uhr war und wir beide noch nicht genug herumgesessen, gelesen und Kaffee getrunken hatten, haben wir die Verabredung auf 11 Uhr geschoben.

Uns sind erstaunlich wenige Menschen begegnet, obwohl der Parkplatz sehr voll war. Blauen Himmel und Sonne gab es auch.

Die Freundin hatte etwas vor mit Seifenblasen. Es hat aber nicht geklappt, weil es nicht kalt genug war und zu viel Wind. Und so sind es bei mir nur Waldgeister geworden. Schöner Sonntag.

Ungewöhnlicherweise war das nun eine komplett radlose Woche. Damit hab ich überhaupt nicht gerechnet und ich kann mich auch nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal eine ganze Woche ohne Fahrrad unterwegs war.

Auch ungewöhnlich: Die Mausebande wurde nicht gesichtet.

Dafür mal wieder ein Spatz und ein Amslerich.

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