
Ungefähr so sahen meine Pläne für den Tag aus.
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Schon morgens vor 6 ging das laute Gezeter los, von dem ich geweckt wurde. Hab mich einfach herumgedreht und weiter geschlafen.
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Weil ich am Freitag nicht fertig geworden bin, musste ich am Montag dann doch noch mal zur Arbeit. Aber später als üblicherweise. Zuallererst musste ich nämlich nochmal zur orthopädischen Praxis und anschließend zur Strahlen-Praxis. Und vorher noch Telefonate führen. Alles kompliziert und wie ich es schon ahnte, ging es nicht ganz glatt. Aber letztendlich haben alle das bekommen, was sie brauchten und ich war um 11 im Büro und um 16 Uhr beim Yoga und um 17:30 zu Hause. Hurra, Urlaub.
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Leider kam ich nach dem Urlaub nicht so richtig fit, wie ich es mir gewünscht hätte, zurück. Ich hatte seit Tagen schlimme Hüftschmerzen und dazu kamen seit Donnerstag immer mal Kopf- und ein wenig Halsschmerzen. Sehr erschöpft war ich auch. Die Schmerzen waren durch die Tabletten, die ich gegen die Hüftschmerzen täglich einnahm, aber nicht so exakt wahrzunehmen. Und erschöpft war ich sicherlich von den vielen Kilometern, die ich täglich in der großen Stadt zurücklegte. Zumindest dachte ich mir das alles so. Seit Samstag machte ich auch täglich Corona-Tests. Negativ.
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Nach der wirklich langen Busfahrt von 15 Stunden kam ich am Vormittag in Istanbul am Esenler Otaogar an. Und dieser Busbahnhof sah gar nicht mehr so aus, wie in den Jahren zuvor. Ich glaube, sie hatten ihn einfach verlegt, weil er zu klein geworden war. Praktischerweise war aber daneben gleich die Metrostation und so konnte ich mit nur 1x Umsteigen in die Tram direkt zur Fındıklı Haltestelle fahren.
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Vor noch nicht ganz einem Jahr, im August 2021, war ich in Istanbul und habe dort meine sehr langjährige Freundin Smilla von Smilla’s blog getroffen. Was wir dort alles erlebt haben, ist hier und hier zu sehen. Aber sie ist früher abgereist und ich hatte noch ein paar Tage alleine in der großen Stadt. Natürlich wollte ich sehr schnell, als ich zurück war, auch noch meine Erlebnisse verbloggen – aber immer kam etwas dazwischen. Im März diesen Jahres kam dann der tief in mir schlafende Ehrgeiz, den ich schon fast vergessen hatte, zum Vorschein. Er sagte, ich solle doch wenigstens bevor ein Jahr vorüber ist den Blogpost fertig machen. Nun hat es 4 Monate gedauert. Aber hier kommt er nun angezockelt.
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Am nächsten Morgen werde ich in der muffigen Ferienwohnung wach. Ich trinke Tee im Bett und bin etwas wehmütig, weil mir das Cihangir Yogastudio fehlt. Es ist nicht nur einfach geschlossen, sondern auch das Schild am Haus wurde entfernt. Vermutlich ist Corona der Grund dafür. In einem weiter entfernten Stadtteil gibt es noch eine Filiale, aber der Weg ist zu weit um dort jeden Vormittag hin zu fahren. Das finde ich sehr, sehr schade, denn der Yogaunterricht hat mir dort so viel Spaß gemacht, meinen Tag strukturiert und ist seit all den Jahren für mich so eng mit meinen Istanbul Besuchen verbunden. Deshalb bin ich etwas traurig und fühle mich ein klein wenig verloren.
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Ich beginne gleich mit der unliebsamen Überraschung, weil es das Erste war, mit dem meine Istanbul Tage begannen. Nach den Tagen auf der Insel fuhr ich mit der Fähre nach Eminönü, rollkofferte über die Galata Brücke, stieg in die Tram und an der nächsten Station wieder aus und stand kurze Zeit später vor dem Haus mit meinem Apartment. Die Schlüsselübergabe mit dem Inhaber vom Lebensmittellädchen gegenüber klappte prima und so stand ich wenige Minuten später in meinem Apartment. Und sah erstmal nichts. Oder sehr wenig. Eigentlich nur die Umrisse der Möbel. Denn es war sehr dunkel im Zimmer. Dabei war es 13:30 und die Vorhänge waren offen. Aber zu den Fenstern kam wenig bis kein Licht hinein und einen Blick hinaus gab es auch nicht. Wenn ich mich weit genug aus dem Fenster neigte und den Kopf verdrehte, konnte ich sehr weit oben ein dreieckiges Stück Himmel sehen. Außerdem hat es sehr, sehr unangenehm nach Rauch gerochen und ein benutzter Aschenbecher stand auch auf dem Tisch. Die Wohnung war also ein Griff daneben. Da hat es auch nichts genützt, dass sie ansonsten hübsch eingerichtet war. Das hat mir erstmal die Ankunftsfreude etwas getrübt. Und nein, ich gehöre nicht zu der Sorte Ach ich schlafe da ja nur Menschen. Da wo ich schlafe muss ich mich wohl fühlen und das konnte ich dort leider nicht. Weil es aber nun nicht zu ändern war, wollte ich bitte nicht mehr darüber nachdenken. Und um nicht mehr daran erinnert zu werden gibt es auch kein Foto.
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Jedesmal wenn ich Istanbul besuche bin ich voller Vorfreude. Ich freue mich über die Katzen die an jeder Ecke auf mich zu warten scheinen, auf die wilde bunte Menschenmischung, auf das leckere Essen, den Bosporus und die Boote die immerzu hin und her fahren, die steilen Straßen, den Regen und den wilden Wind dazu der die aufgereihten Mopeds schepperdischepperkrawumm eines nach dem anderen umwirft, den Lieblingspark, die Cafés, das Lieblingsyogastudio und es könnte noch lange so weiter gehen. Worauf ich mich außerdem noch immer freue und wofür ich genausooft stehen bleibe wie für die unzähligen Katzen, sind die vielen kleinen und großen Kunstwerke in den Straßen.
