
Mittwoch
Am Mittwochmorgen ging es der Freundin nicht wirklich besser, aber wir haben trotzdem einen sehr kleinen Morgenausflug gemacht. Denn ein so schlechtes körperliches Befinden schlägt auch schnell aufs Gemüt, besonders auf Reisen und das sollte verhindert bzw. im Zaum gehalten werden.

Weil ein Spaziergang zu anstrengend war, sind wir nur die Straße runter zur Tram gelaufen und von dort eine Station gefahren. Dann noch ein paar Schritte laufen und schon saßen wir im Café am Fähranleger Karaköy. Dort saßen wir eine Weile und schauten den Schiffen und den Menschen zu. Nach dem Café Besuch fuhr die Freundin wieder nach hause und ich nochmal mit der Fähre nach Balat.

Um ich richtig vom Lieblings – Café verabschieden zu können, hatte ich mich mit dem Besitzer und seiner, ich nenne sie mal Schwester, verabredet.

Ich wurde sehr herzlich empfangen, bekam einen Türk kahvesi und wir saßen im ehemaligen Café Garten zusammen und haben viel erzählt. Das Café und auch der Graten waren schon fast leer geräumt und die Stimmung war etwas traurig aber es lag auch etwas hoffnungsvolles und aufregendes in der Luft, auch wenn noch nicht so richtig klar war, wie es nun so weiter gehen wird. Es war ein richtig schönes Wiedersehen und wir sind für meinen nächsten Istanbul Besuch verabredet.

Anschließend hatte ich Hunger. Wie gut, dass es richtig leckeres Gözleme gab.

Dieser Platz ist schon belegt.

Warten auf die Fähre.

Zurück in Karaköy.

Weil ich keine Lust und auch nicht mehr so viel Energie hatte, um von der Fähre nach Hause zu laufen, bin ich mit der Tünel Bahn nach oben zur Istiklal gefahren.

Dort war es so voll, dass ich gleich wieder in eine der kleineren Seitenstraßen abgebogen bin.

Sehr viel entspannter war das.

Vielen Katzen getroffen unterwegs. das ist immer so schön.

Leider habe ich mich da schon nicht mehr so ganz wohl gefühlt. Ich hatte Magenschmerzen und irgendwas war auch mit meiner Blase nicht richtig in Ordnung. Also habe ich mir erstmal einen Tee gekocht und mich etwas hingelegt. Aber ich war gegen 21:00 Uhr noch mit dem Reiseleiter meines Bildungsurlaubs in Tirana verabredet. Er war mit einer Reisegruppe in Istanbul und ich wollte ihn so gerne treffen und Hallo sagen. Also machte ich mich gegen 21:00 Uhr auf den Weg. Sehr lange konnte ich nicht bleiben, weil es meinem Magen einfach nicht gut ging und ich mich krank gefühlt habe. Schade. Trotzdem war es ein schönes kurzes Wiedersehen. Aber ich war froh, als ich etwas später mit Wärmflasche auf dem Magen im Bett lag.

Donnerstag
Donnerstagmorgen fühlte ich mich weiterhin nicht so richtig fit. Da kam mir zum ersten Mal der Gedanke, dass ich mich vielleicht bei der Freundin angesteckt haben könnte. Allerdings hatten wir als gemeinsames Symptom nur große Erschöpfung. Die Blasenprobleme und Magenschmerzen teilten wir nicht miteinander.

Angeschlagen wie wir beide nun waren, fuhren wir wieder mit der Tram ins Café, saßen dort etwas herum und gingen dann ein paar Schritte auf die Galata Brücke.

Die Brücke zu überqueren war uns zu anstrengend.

Der Plan war, dass ich diesmal ein paar Postkarten schreibe und mir hier Briefmarken kaufe. Dazu kam es aber nicht.

Ungefähr hier trennten sich unsere Wege und wir liefen auf unterschiedlichen Wegen zurück nach Hause.

Unterwegs gesehen.



Hier hab ich eine Limonaden-Pause gemacht und mich vor eines meiner liebsten Restaurants, das Arada Beyrut gesetzt. Leider habe ich diesmal dort kein einziges Mal gegessen.


Später am Nachmittag hab ich mich dann nochmal mit der Freundin zum Tee verabredet. Da saßen wir dann beide vor unseren hübschen Teekannen und waren völlig erschöpft und ich kam mir mittlerweile noch etwas mehr krank vor.
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