
Während unserer Urlaubsplanung, die weniger eine Planung als ein “Vielleicht will ich ja dies, vielleicht willst du ja auch , oder auch nicht” ist, und sehr wenig konkret, hatten die Freundin und ich tatsächlich beschlossen gemeinsam an einem festgelegten Tag einen Ausflug mit Übernachtung nach Büyükada zu unternehmen. Ich wollte so gerne gemeinsam mit ihr am frühen Morgen im Meer baden.

Der festgelegte Tag war Montag und die das kleine Anthea Butik Otel war auch schon vor 2 Monaten oder so, gebucht. Aber die Freundin war auch am Montag und Dienstag noch so sehr krank, dass an einen Ausflug nicht zu denken war. Also machte ich mich mit schwerem Herzen alleine auf den Weg zu den Adalar, den Prinzeninseln bzw. Büyükada, der großen Insel.

Nachdem ich mir schon mal ein Fährticket gekauft hatte, war noch Zeit für Cappuccino. Hier oben wurde ein Boot mit einem großen Tablett voller Çay Gläsern, Teekannen und Zucker beliefert.

Bei der Arbeit.

Die Fähre fuhr pünktlich los und ich war total froh, dass ich so viel zum anziehen dabei hatte, denn es war sehr frisch und windig.


Hübscher Hut.

Auf dem Weg zum Hotel war dies die erst eKatze die mir begegnete. Sie gibt die Stimmung gut wieder, die mich sofort überkommt, wenn ich dort ankomme. Ich werde immer gleich viel entspannter, langsamer, ruhig etwas schläfrig wenn ich den Inselboden betrete.

Im Hotelgarten hängt Gebimsel.

Ich bekam gleich einen Cappuccino vor mich gestellt und konnte den Katzen beim aufwachen zusehen. davon war ich so abgelenkt, dass ich erst spät die Mücken bemerkte, die sich sofort auf den Hautstreifen zweischen meinen Schuhen und den Leggings niederließen und mir Blut absaugten. Wie gut, dass ich diesen heißen Stift gegen Insektenstiche dabei hatte. Meine Knöchel sehen immer noch sehr wüst aus.

Dann wurde ich nach oben zu meinem Zimmer gebracht. Im Treppenhaus gab es schöne Sitzmöglichkeiten. Diesen hier hatte ich mir gleich für den Abend ausgesucht. Dann wurde schnell der kleine Rucksack ausgepackt und schon lief ich los zür den ersten Inselspaziergang.

Gleich nachdem ich um eine der ersten Ecken bog, fand ich diese hübschen Haarspangen mit Kirschen. Und einen glitzernden Zitronenanhänger und eine Chilischote hingen auch dazwischen. Die Haarspange hätte ich beinahe für die Gartenchefin gekauft und die Zitrone für mich. Hab ich dann aber doch besser gelassen. Gerade finde ich das etwas schade.

Mit Halstuch.

An dieser Stelle esse ich ein nicht so richtig gutes Gözleme. Es war leider aus Blätterteig und so sollte es ja nicht sein. Dabei konnte ich die Damen mit den hübschen Kleidern bewundern.

Auf dem Weg zur Uferpromenade.

Dort lang zu laufen war schön und ich bin auch schon mal an der Badestelle für den folgenden Morgen vorbei gelaufen. Hinter diesem kleinen Fischerhafen habe ich sogar noch eine weitere Badestelle gefunden, die ich noch nihct kannte.

Sitzgelegenheit.

HEPIMIZ: wir alle

So große Engelstrompeten hatte ich schon lange nihct mehr gesehen. Früher hatte ich sogar mal eine und war immer sehr erfreut, wenn sie geblüht hat.

Weitere Sitzgelegenheiten. Eigentlich stehen vor jedem Laden Stühle oder Hocker für eine kleine Pause zwischendurch. Finde ich sehr schön.

PASAJ NO:32

Für das Konzert vom 29. September 2024 bin ich eindeutig zu spät. Wär ich aber hingegangen.

Die Mützen sehen für mich so aus als wären sie aus dem Fell der Inselkatzen. Sind sie aber glücklicherweise nicht. Sondern aus 100% Polyirgendwasplastik.

Eiskreationen.

Spätnachmittagssonne.

Spätnachmittagsspaziergang.

Licht & Schatten mit Sitzgelegenheit.

Bei der Hirschdecke musste ich sofort an die Berliner Freundin denken. Sie malt, unter anderem, tolle Hirsche und Rehe. Und an die kranke Freundin, die in der Istanbuler Wohnung unter Decken auf dem Sofa lag.

Bisschen Uferpromenade.

Törtchenpause.

Der Kitapci/ Buchhändler hatte schräg neben mir auch einen Kaffee getrunken und schlurfte dann in seinen Laden zurück.

Die drei jungen Frauen hatten vorher auf der Mauergesessen und viel Spaß beim Selfies machen mit den Möwen.

Und hier wird seit geraumer Zeit ein Stück Brot in die Luft gehalten in der Hoffnung genau dann ein Selfie zu knipsen wenn die Möwe das Brot schnappt. Während ich gegenüber saß, ist das nicht passiert.

Vielleicht wundert sich nun jemand, dass ich kurz nach dem Törtchen schon wieder etwas esse, aber es lag schon eine angemessene Zeit dazwischen. Jedenfalls hab ich mir eine Pizzeria ausgesucht.

Und eine kleine Pizza bestellt. dann war ich überrascht, dass sie wirklich klein war. Ich hatte erwartet, dass die kleine normal und die große Pizza sehr groß ist. Aber satt geworden bin ich trotzdem.

Und während ich die Pizza aß, konnte ich sehr schön den Abendhimmel bestaunen.

Nachdem ich am Abend noch auf dem hübschen Sofa gesessen hatte um die Fotos des Tages anzuschauen, lag ich um 21:00 im Bett. Und bin am nächsten Morgen um 7:00 voller Elan aus dem Bett gesprungen. Irgendetwas hat zwar beim Blick zum grauen Himmel in mir gezögert, aber ich hab nicht drauf gehört sondern einfach sofort den Badeanzug angezogen, das Handtuch eingepackt und bin losgelaufen.

Morgenkatze.

Morgenkrähen.

Badestelle. Hurra. Tasche abgelegt, nicht weiter nachgedacht und sofort über die etwas rutschige, wegen Algen, Treppe nach unten gestiegen und von der letzten Stufe aus ins Wasser gesprungen. Es war so kalt und so sehr toll. Hinterher sind ein paar Menschen an mir vorbei gelaufen. Ich habe freundlich “Günaydın” gesagt und sie haben etwas anerkennendes (hoffe ich zumindest) gesagt, weil ich im kalten Wasser war. Das war alles sehr schön.

Nachdem ich noch eine Weile übers Wasser geschaut hatte, bekam ich Kaffeedurst.


Mit ein paar Umwegen lief ich zum Lieblings-Morgen-Café. Es hatte leider noch nicht geöffnet.

Hier sah es zwar hübsch aus aber, es war eher ein Restaurant und ich wollte gerne draußen sitzen.

Also ging ich ins Mado Café und schaute der Katze zu, die daruf wartete, dass sie Eisdiele öffnet.

Als mir etwas frisch wurde, ging ich zurück zum Anthea Otel. Unterwegs hatte ich die Befürchtung, dass ich gefragt werde, wo ich denn so früh gewesen sei. Also übte ich andauernd “Yüzmeye gitmiştim” (ich war schwimmen) zu sagen. Und dann wurde ich überhaupt nicht gefragt. Also sowas!

Das war mein gemütliches Bett auf das am Morgen die Sonne schien. Es wurde heiß geduscht und danach alles zusammengepackt.

Anschließend gab es ein großes Frühstück.

Bestimmt hätte ich meine Sachen noch im Hotel abstellen können und den Tag auf der Insel verbringen. Aber ich hatte keine Lust und lief zur Fähre.

Für die Fähre um 12:05 hatte ich noch genug Zeit. Deshalb gab es einen zweiten Cappuccino.

Aber dann ging es los.

Der Kasten ganz links war mir schon bei der Ankunft aufgefallen. Büyükada besteht hauptsächlich aus alten Holzhäusern oder Holzvillen un mehr oder weniger gutem Zustand. Sie brauchen viel Pflege und müssen immer wieder gestrichen werden. Ich finde es ist trotzdem kein Grund einen Beton- Glasklotz in dir erste Reihe zu bauen. Besonders wenn man bedenkt, dass Neubauten aufgrund strenger Denkmalschutz- und Naturschutzgesetze startk reglementiert sind. Aber Ausnahmen gibt es dann wohl doch immer für Leute mit viel Geld in der Tasche.

Und dann hatte ich es ca. 1,5 Stunden sehr, sehr gut auf der Fähre. Ich hatte Božo Vrećo im Ohr und habe mich nach Istanbul schaukeln lassen. Das war so toll und ich war so froh und dankbar diese Möglichkeiten zu haben. Eine echte Glücksfahrt.

Fast angekommen.

In Kadıköy wird wieder irgendein großes gebäude saniert.

Mittagspause.

Schiffe gucken ist so toll.

Genau gegenüber ist der Fındıklı Parkı. Dort gab es einen kleiner Çay bahçesi. Der fiel leider dem neuen Fähranleger Kabataş zum Ofer. das ist so schade. Das ganze Ufer bis zum Anleger wurde zubetoniert. Es gibt zwar noch etwas Parkfläche, aber der Teegarten fehlt wirklich sehr.

Das war ein schöner Inselausflu, auch wenn ich leider allein fahren mußte. Aber als ich wieder zuhause war, ging es der Freundin ein kleines bisschen besser und wir konnten sogar später noch zusammen für eine Weile in einem Café um die Ecke sitzen. Das war ein schöner Tagesabschluß.
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