19 KW Mai 2019 – Lesen und vorlesen und drei Friedhofsbesuche an einem Tag

Eine so toll trödelige Woche war das. Und am allerbesten war die große Yogabegeisterung die mich ganz am Anfang der Woche im Montagsunterricht überschwappte und die mich durch die ganze Woche trug. Nun mache ich ja Yoga nicht erst seit dieser Woche sondern schon seit Jahren und genau deshalb freue ich mich darüber, dass mich in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder so eine Begeisterungswelle überrollt. Zu schön. Wer es noch nie ausprobiert hat: Ich empfehle es sehr.

Dann gab es noch ein „Zum allerersten Mal“. Am Freitag hat das Nachbarskind bei mir  übernachtet denn die Eltern hatten eine Geburtstagsparty zu feiern. Das Nachbarskind ist seit zwei Jahren ein Nachbarskind. Ein Jahr lang wusste ich zwar, das er gerne und viel spricht – nur eben nicht mit mir. Seit einem Jahr beobachtet er was ich so tue im Hinterhofgarten und auf meinem Balkon und manchmal stellt er mir ein paar Fragen oder zeigt mir all die Fossilien die er gefunden hat. Er hatte die Wahl bei einem Freund zu schlafen oder bei mir. Er wollte bei mir übernachten. Na sowas. Nun weiß ich allerhand über Dinosaurier. Und er ist außerdem ein sehr beharrlicher und ausdauernder Zuhörer. Wir haben am Samstag von 9 bis 12:30 folgende Bücher gelesen: Wie kommt der Sand in die Wüste?, Das geht doch nicht! von Brigitte Schär und Jacky Gleich, Ottos Geheimnis von Roald Dahl, Wo bist du nur? von Andreas Steinhöfel, Fatima und der Traumdieb von Rafik Schami und den halben Räuber Hotzenplotz. Dann war mein Hals etwas kratzig und er ist mit dem Räuber Hotzenplotz unterm Arm nach unten gegangen. Er fand es war ein guter Urlaub und nächstes Mal würde er drei Tage Urlaub machen. Dafür würde ich dann vorher in die Bibliothek gehen.

Ich war noch schnell für Erica einkaufen und habe dann den restlichen Samstag mit Buch auf dem Sofa verbracht.

Deshalb hatte ich am Sonntag ein straffes Programm. Ich wollte gebügelte Blusen haben, also musste ich bügeln. Wäsche waschen und aufhängen. Auf dem Sofa ein wenig lesen und Kaffee trinken. Erica sollte einen Blumenstrauß bekommen, also zum Blumenladen laufen. Und wenn ich schon mal dort war konnte ich noch schnell beim Gorilla vorbei. Weil er noch geschlafen hat habe ich ihm nur ein „Guten Morgen, schön dass da bist“ zugeflüstert.

Schuhe aus, Strümpfe aus und durchs nasse Friedhofsgras laufen. Ganz schön kalt war das heute.

Mit Erica war ich dann auf dem nächsten Friedhof. In Niedermeiser.

Leider gibt es dort nur noch sehr wenige alte Gräber mit schönen Grabsteinen. Und auf dem jüdischen Friedhof den man im Hintergrund sehen kann, gibt es fast gar keine Grabsteine mehr.

Der dritte Friedhof des Tages war der Friedwald.

Dort sieht es durch den so trockenen letzten Sommer ganz anders aus als im letzten Frühling. Normalerweise würde schon überall der Farn sprießen aber der vertrocknete Farn vom letzten Jahr bedeckt große Flächen.

Erica macht Pause während ich barfuß durch den Wald spaziere.

Und dann gibt es natürlich Torte und Kaffee.

Auf dem Rückweg noch schnell am Eierhäuschen angehalten und die Ziegen begrüßt neuerdings neben dem Häuschen wohnen.

Wieder daheim wartete noch eine unliebsame Aufgabe auf mich. Ich muss mich von meiner Wohnungstür verabschieden denn ich bekomme leider eine neue Tür. Sie hat alte Glasscheiben, es zieht und pfeift durch alle Ritzen bei Wind und wildem Wetter, die Kette würde keinem Räuber standhalten und abschließen kann man sie auch nicht denn dann bekommt man sie nicht mehr wieder auf. Ich finde sie wunderschön und will sie nicht hergeben. Aber ich muss.

Weil am Dienstag um 7:30 die Handwerker kommen, musste ich den Zwischenboden entrümpeln. Und zwar heute noch. Dabei habe ich einen Koffer mit alten Kalendern und Tagebüchern gefunden. dabei dachte ich die hätte ich schon längst mal entsorgt. Nun muss ich neu überlegen ob ich sie behalte oder wegwerfe.

Nach der Entrümpelungsaktion hatte ich Hunger.

Und ich wollte für morgen noch schnell Hummus kochen. Nun muss ich noch abwaschen und den Herd sauber machen….. Also die Kichererbsen und ich wir haben es wirklich oft kompliziert miteinander.

 

 

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