20 KW Mai 2022 – Immer mal einen Tag freinehmen

Akelei an Salomonsiegel.

Wochenstart mit Gewitterwarnung. Trotzdem bin ich am Montagmorgen im Sommerkleid losgefahren. Und das hat auch gepasst, denn der Regen kam erst viel später nach dem Yoga. Von Gewitter war nichts zu hören.

Am Abend gab es, statt Nudeln, neue Kartoffeln mit Spargel, Radieschen und Salzzitrone.

Langer anstrengender Dienstag. Es war viel los und in den nächsten Tagen ist viel Flexibilität und Organisation nötig. Am Abend kam ich mit Kopfschmerzen heim. Da halfen nur Nudeln und Spaß-Bier.

Ein besonders toller Mittwochmorgen Start, denn ich habe zum ersten Mal im Jahr morgens vor dem Büro ein Seebad genommen. Es gab nur eine kleine Einschränkung der Freude: viel Entengrütze und zu warmes Wasser. Ich hatte gedacht, früh am Morgen sei das Wasser etwas kälter. Das war also definitiv das letzte Seebad und ich werde in Zukunft auf Flussbäder umdisponieren.

Der Arbeitstag war zwar lang und voll, hat aber Spaß gemacht und anschließend war ich mit A. zu einem Pizza-Abend verabredet. Ich hab allerdings Nudeln gegessen. Bin in Woche 2 der Nudelphase. Der Abend war so schön und ein richtig guter Einstieg für den nächsten Tag.

Denn der nächste Tag war mein freier Donnerstag. Und der war geradezu perfekt. Um halb 8 aufgewacht, Balkontee mit Buch. Um 9 Uhr ein Lauf durch den Park, sehr heiß war es da schon. Anschließend Kaffee, dann die Badetasche gepackt und losgeradelt. Das erste Fulda-Bad des Jahres genommen. Das war so sehr viel besser als das Seebad am Tag zuvor.

Und als ob das nicht schon genug der tollen Dinge für einen freien Tag wären, bin ich anschließend noch ins Kollektivcafé Kurbad gefahren und hab dort Salat mit Melone, Rucola, Feta und Pfefferminz gegessen und Espresso macchiato getrunken.

Während der Salat Wartezeit hab ich mich im Kurbad Jungborn dem Kasseler Bademuseum umgesehen. Denn das befindet sich im Café.

Und sehr sehenswert ist es auch.

Zu Hause habe ich für 20 Minuten die Augen geschlossen und bin später zum Yoga gefahren. Während der zweiten Yogastunde ging der Regen mit Gewitter los. Glücklicherweise ohne Hagel. Auf dem Heimweg wurde ich platschnass, aber das hat mir gar nichts ausgemacht und war irgendwie die Krönung des tollen Tages.

Wie immer am Freitag habe ich am Morgen auf dem Markt mein Gemüse für die Woche eingekauft.

Spargelspitze.

Plus 2 Kilo dicke Spargelspitzen für Erica und auch noch 2 Kilo Erdbeeren für sie. Danach bin ich mit dem Rad losgeflitzt und habe bis 13 Uhr gearbeitet. Das war zwar nicht besonders lange, aber dafür in wilder Geschwindigkeit.

Um 13:30 war ich mit der Yogafreundin verabredet. Im gleichen Café wie am Tag zuvor, weil es dort schön und lecker ist. Die Freundin hatte Geburtstag, also haben wir nicht nur Salat, sondern auch noch Kuchen gegessen.

Berg-Flockenblume.

Samstagmorgen war ich zuallererst Laufen im Park. (Stimmt nicht, vorher hab ich noch eine Maschine Wäsche gewaschen und aufgehängt). Anschließend hatte ich einen großen Energieschub und habe, verschwitzt, wie ich war und ohne mich umzuziehen, sofort begonnen mich durch den Hinterhofgarten zu graben. Es mussten noch Blumen gesät werden und dazu zuerst die Erde aufgelockert. Danach staubsaugen, Hummus mixen, aufräumen und dann ging es los zum Wocheneinkauf mit Erica.

Hinterher gab es Kaffee&Kuchen bei ihrem Bruder und ich bin mit der Cousine barfuß durch den Garten gelaufen. Dabei die Nachbarsziegen gesehen.

Und etwas später auch noch die Nachbarskatze.

Auch in diesem Jahr mag ich sie wieder besonders gerne.

Salomonsiegel.
Kü(h)chenschelle Suchbild.

Am Abend gab es einen seltsamen Auflauf aus gebratenen Auberginen, Tomatensoße, Nudeln und Parmesan. War schon ganz lecker, aber die Konsistenz nicht so richtig der Hit. Beim nächsten Mal mache ich einfach Melanzane alla Parmigiana wie ich sie von Angelo kenne und esse Brot dazu.

Seit Wochen hatte ich damit aufgehört Zeug, Post und andere Papiere zu stapeln und stattdessen alles auf dem Boden ausgebreitet. Das sah weniger schön aus als Stapel (die mich aber auch nerven) und es nahm auch mehr Raum ein. Der Plan war, wieder mit Stapeln zu beginnen bzw. alles aufzuräumen und zu sortieren. Dafür hatte ich mir den Sonntagmorgen ausgesucht.

Zuerst Papiere stapeln, dann Fulda Bad. Und während ich sortiert habe, hat die Waschmaschine die Bettwäsche gewaschen.

Im Garten hat, wie immer, viel Arbeit gewartet. Und die Gartenchefin.

Es gab sehr viele Sonnenblumen zu verteilen und ich habe noch viele mit nach Hause genommen für den Hinterhofgarten, den Balkon und für die Nachbarin.

Eine Kaffee-Pause haben wir auch gemacht und dabei habe ich die neue Blume entdeckt, die die Gartenchefin neulich irgendwo gekauft hat. So hübsch. Leider hat sie den Namen vergessen.

Das ist das Blatt vom Rhabarber, den wir im letzten Jahr gepflanzt hatten. Von dem anderen ist noch nicht mal ein Blatt übrig.

Später am Nachmittag habe ich die Sonnenblumen in den Hinterhofgarten gepflanzt und am Abend den Rest vom seltsamen Auflauf gegessen und ein Spaß Bier getrunken. Und dann ging hier das bloggen los.

Dir gefällt der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden!
0
Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.