18 KW Mai 2022 – Weiterhin Tulpen, Ziegen und immer noch zu viel Arbeit

Maiglöckchen.

Ein sehr langer Arbeitsmontag. Aber am späten Nachmittag war ich seit zwei Jahren endlich mal wieder beim Yoga. Das war sehr toll und sehr nötig.

Kü(h)chenschelle unter Salomonsiegel.

Am Dienstag war ich hauptsächlich müde. Ich wollte mich den ganzen Tag am liebsten immerzu auf unser Bürosofa legen. Ging aber nicht wegen zu viel Arbeit. Aber am Abend konnte ich mit Füße hoch auf dem Balkon sitzen und Spaßbier trinken. Das war toll.

Auch Kü(h)chenschelle, Samenstand.

Am Mittwoch war ich fast den ganzen Tag allein im Büro. Das ist ungewöhnlich und mittelmäßig schön. Wie gut, dass ich noch Kolleginnen habe, die im Nachbargebäude arbeiten und bei denen ich mich zum Mittagessen einladen konnte. Ich habe selbstgemachtes Hummus und gekauftes Börek beigesteuert.

Hinterhoftulpe.

Später am Nachmittag war ich mit der Yogafreundin verabredet und wir haben erzählend in der Sonne gesessen und überlegt, ob wir mal wieder an einer Yoga-Fortbildung teilnehmen sollten. Dazu haben wir beide Lust und schauen jetzt mal, was angeboten wird.

Salomonsiegel.

Donnerstag mache ich oft schon sehr früh Feierabend, ich hatte befürchtet, dass daraus nichts wird, aber es hat geklappt. So konnte ich auf dem Balkon sitzen und die Yogastunden für den Abend vorbereiten.

Farn.

Der Freitag war ganz besonders anstrengend und auch ganz besonders schön. Von halb 8 bis 11 Uhr war wildes arbeiten. Zuerst schnell auf den Markt, im Büro alles für das Info-Café vorbereiten.

Anschließend für ca. 30 Personen den Biergarten fit machen, denn dort sollte ab 11 Uhr unser Großteam Treffen stattfinden. Zum ersten Mal seit 2 Jahren. Leider hatten die Kollegin und ich schlecht organisiert. Eigentlich haben wir gar nicht organisiert, weil wir immer keine Zeit hatten darüber zu sprechen, welche von uns, was und wie und wann erledigt. Dann war bedauerlicherweise noch eine Kollegin, die sonst immer sehr fix ist, krank und so habe ich den größten Teil allein organisiert und durchgeführt. Um 11 Uhr war zwar noch nicht alles fertig, aber immerhin standen ein paar Tulpen auf jedem Tisch. Weil alle etwas mitgebracht hatte, hatten wir, wie immer, ein ausgesprochen leckeres Buffet und eine richtig schöne Zeit zusammen.

Leider nicht herausgefunden, wie diese blauen Blumen heißen. Nachtrag: Blaue Prärielilie.

Irgendwann am Nachmittag, war dann auch alles wieder aufgeräumt und ich bin mit der Kollegin an die Fulda gefahren, weil ich ein Alster sehr nötig hatte. Dort habe ich noch meine Ausbildungsyogalehrerin getroffen und hatte einen wirklich schönen Abschluss vom anstrengendsten Tag der Woche.

Tulpenfeld.

Obwohl ich am Samstag wirklich platt war von der Woche, bin ich eine Runde um den Park gelaufen. Zum ersten Mal in diesem Jahr in kurzer Hose. Danach duschen, Kaffee mit Buch und dann war es schon Zeit für den Wocheneinkauf mit Erica.

Apfelblüten.

Nach dem Einkauf waren wir seit längerer Zeit mal wieder bei ihrem Bruder. Dort bin ich barfuß durch den großen Garten gelaufen und habe Blumen und Apfelblüten geknipst.

Im Nachbargarten gibt es zwei Neuzugänge. Zu den Schafen sind noch zwei Ziegen dazu gezogen.

Auf dem Rückweg halte ich ein zweites Mal am Tulpenfeld. Die ersten Tulpen waren für Erica und die zweiten Tulpen sind für mich und die Nachbarin.

Sonntag war dann endlich der Tag, an dem ich nichts musste. Ich wünsche mir gerade sehr mal ein ganzes Wochenende, an dem ich nichts muss. Nur in die Luft gucken.

Akelei mit Spinne.

Von 9 bis 11 Uhr habe ich also Tee und Kaffee getrunken und gelesen. Und dann plötzlich ging es los. So ähnlich wie am letzten Sonntag: Wäsche waschen, Wintergarten putzen und aufräumen und alle Fenster putzen, Gardinen waschen und wieder vor die frisch geputzten Fenster hängen, Bett beziehen, die Fenster in der Küche putzen, Blumen umtopfen, Treppenhaus putzen, Küche putzen, schnell noch im Hinterhofgarten was einpflanzen und dann mich selbst unter die Dusche stellen. Um 17 Uhr war ich fertig. Und hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen und nur mäßig viel getrunken. Das musste geändert werden. Es gab also als Frühstück-, Mittag- und Abendessen zusammen Nudeln mit Salbei, Knoblauch und kleinen Tomaten in Olivenöl. War lecker.

Gewöhnliche Nachtviole.

Jetzt falle ich sehr müde ins Bett. Aber vorher rette ich noch zwei Maikäfer, die gerade in die Küche geflogen kamen, sich auf den Rücken warfen und mit den Beinen strampelten.

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