Sonntag, 23. November 2025, Meknès – Kein Tagesprogramm

In meiner ersten Nacht im schönen Zimmer habe ich sehr gut geschlafen. Bin aber, wie auch jeden Morgen in der Wüste, um 7 Uhr aufgewacht. Nach einem Tee im Bett bin ich für eine Runde Yoga turnen aufs Dach gestiegen. Dabei wurde ich wieder von Storchengeklapper begleitet.

Um 9:00 saß ich am Frühstückstisch und habe den Morgenkaffee sehr genossen. Ich hatte mir für den ersten Tag nichts vorgenommen und so bin ich einfach wieder nach oben aufs Dach, habe gebloggert, in den Himmel geschaut, mich über die Störche und Katzen gefreut und darüber, dass ich nichts zu tun hatte und an so einem schönen Ort sein kann.

Meine sandige Wüstenwäsche hatte ich am Abend zuvor zum Waschen abgegeben, und sie hing nach dem Frühstück schon auf der Leine.

Ich habe den ganzen Morgen nur herumgetrödelt. Bisschen gelesen, gebloggert, in den Himmel gekuckt.

Um 12:30 war mir dann zum ersten Mal nach ein wenig Abwechslung.

Lampenladen.

Ehrliche Straße.

Parksituation hinter den Souks.

Meknès ist wirklich richtig groß. Das hab ich bei meinem ersten Besuch gar nicht so wahrgenommen. Die Stadt hat eine Einwohner*innenzahl zwischen 550.000 und 695.000 (je nach Quelle und Zählweise).

Auch wenn kaum Autos zu sehen sind, ist das eine ehrliche Straße.

Sehen irgendwie cool und riesig aus, die Waschmaschinen. Vielleicht ist da auch gleich ein Trockner mit drin. Wozu der gut sein soll, kann ich mir aber nicht so richtig erklären, denn so richtig viel Regenwetter gibt es hier glaube ich nicht.

Für Waschpulver ist jedenfalls auch gesorgt.

Bisschen Glitzer.

Was für Kräuter sich wohl in den kleinen Tütchen befinden?

Backwerk.

Vielleicht habe ich jetzt eine Teekanne im Gepäck. Die ist sehr klein und wiegt quasi nix. Aber sie erinnert mich sehr an die Wüstenwoche.

Fenstergitter.

Einer der Eingänge in den Souk.

Hier wird schon in sehr großem Stil Winterkleidung verkauft. Nur ich laufe noch in Sandalen durch die Straßen und die Steppjacke kam hier bisher auch noch nicht zum Einsatz. Was wahrscheinlich ein Fehler war, denn am Abend hatte ich dann Kopf- und Halsschmerzen.

Winterjacken und rosa Öhrchen.

Kleine Pause.

Blau.

Sandfarben.

Bab El Mansour Laalej

Auf dem El Hedima Platz werden diese kleinen roten Kugelfrüchte verkauft. Ich frage den Kellner, der mir meinen Nous Nous bringt, was es für Früchte sind. Er erklärt mir, dass es Erdbeeren aus den Bergen seinen. Kurze Zeit später bringt er mir zwei zum Probieren. Sie sind ganz gelb, innen drin und schmecken tatsächlich ein wenig wie Erdbeeren. Eigentlich wollte ich später noch welche kaufen, aber es gab sie nur an einer bestimmten Ecke und ich hatte keine Lust nochmal loszulaufen.

Leider gibt es immer noch angekettete Affen, die Kunststücke machen, und einen Vogelstrauß der auch nicht besonders glücklich aussieht.

Ganz zu schweigen von dem Mann mit den Schlangen in der Hand.

Da mag ich goldene Schmetterlingshaarspangen schon lieber.

Love you every minute.

Überblick behalten.

Auch eine ehrliche Straße, die noch nicht fertig gepflastert ist.

Katze zur Auflockerung.

Anderer Eingang in den Souk.

POWER TO THE PUPS

Als ich das Foto gemacht habe, wusste ich noch nicht, dass ich dort einen Tag später Salbei für Tee gegen Halsschmerzen kaufen würde.

Zusammengerollt.

Müdes Kind.

Müde Katze.

In dieser Straße werden diese großen Taschen genäht, die oben einen Reißverschluss haben und in die man prima Winter- bzw. Sommerkleidung oder Decken verstauen kann.

Tulpenpullover.

Harte Arbeit.

Das ist das letzte Tor zum Souk für heute.

Von der Dachterrasse in die Gassen schauen.

Tägliche Storchenbeobachtung am Abend.

Leider habe ich da schon ziemliche Kopf- und Halsschmerzen, die ich nicht mehr so richtig wegignorieren kann. Sehr blöd.

Also sehr früh und mit Paracetamol ins Bett.

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