6 KW Februar 2026 – (K)Ein Abend ohne Käsekuchen und auf der Suche nach den ersten Schneeglöckchen

Montagsstart auf dem Fahrrad. Es war nicht glatt aber ganz schön kalt. Bei der Arbeit gab es Komplikationen, die sich aber dann vorerst in Luft aufgelöst haben. Dann hatte ich einen Termin, mit dem ich nicht gerechnet hatte, der aber sehr positiv verlief. Ansonsten plätscherte mir die Arbeit in regelmäßigen Abständen auf den Schreibtisch.

Feierabend-Yoga gab es viele schmerzende Fußübungen. In meinem linken Fuß habe ich einfach andauernd Schmerzen.

Auf dem Heimweg war es dann noch viel eisiger als am Morgen. Zum Abendessen gab es Rosenkohl auf Bohnenhumus. Und weil mich der Japanese Cheescake Hype total im Griff hat, gab es Joghurt mit Karamellkeksen und Himbeeren oben drüber. Falls jemand noch nie davon gehört hat: Durch meinen Insta Feed rollt seit letzter Woche eine große Welle mit Rezepten für Japanese Cheescake. Dabei handelt es sich allerdings nicht um klassischen Käsekuchen sondern eben um Joghurt in den Karamellkekse gesteckt und dann eine Stunde oder auch über Nacht in den Kühlschrank gestellt werden. Die Feuchtigkeit vom Joghurt zieht in die Kekse, die Kekse werden weich, der Joghurt cremig und das Ganze ist am Ende lecker.

Natürlich gibt es noch sehr viele Varianten mit z.B. Kirschen, Himbeeren, Espresso und Kakao, Pistaziencreme…..Ich hatte am letzten Wochenende für den Spontanbesuch bei der Freundin sehr schnellste Variation mit Joghurt und Keksen gemacht und am Ende Zitronenzesten drübergestreuselt. Die beiden waren auch sofort überzeugt und seither schicken wir uns fast täglich unsere Cheesecake Varianten und haben Spaß dabei.

Am Dienstag war es sehr gemütlich warm im Bett und ich hatte keine Lust aufzustehen. Eine Weile abe ich überlegt, ob ich mit dem Rad oder der Strassenbahn fahren soll. Nach dem Yoga habe ich mich letztendlich für das Rad entschieden. Es war ganz schön knatterkalt.

Der Arbeitstag war lange ruhig und wurde dann zum Nachmittag hin etwas wild.

Auf dem Heimweg fielen die erwarteten Schneeflocken. Nach zwei Stunden war alles eingeschneit. Aber da lag ich gemütlich mit Buch auf dem Sofa und musste nicht mehr vor die Tür.

Am Mittwochmorgen war alles wieder in weiß getaucht. Total schön. Ich war früh wach und hatte viel Zeit für Yoga und alle anderen Morgendinge und nicht nur Zeit für Tee sondern auch noch Kaffee.

Auf der halben Strecke Straßenbahn, traf ich die Kolleginfreundin und weil die Bahn so voll war, sind wir ein Stück gelaufen.

Ich habe mit kleineren Unterbrechungen vor mich hin gearbeitet und um 10:00 Uhr bin ich nach nebenan in den Brillenladen gelaufen und habe meine neu eBrille abgeholt. Sie war superschnell fertig. Ich hatte sie am Dienstag in Auftrag gegeben und schon am Freitag war sie fertig. Da hatte ich allerdings keine Zeit mehr sie abzuholen, deshalb hatte ich heute den Termin. Ich freue mich total, weil ich so viel besser sehen kann durch die neuen Gläser und das liegt nicht nur daran, dass sie so supersauberneu ist.

Den Rest vom Arbeitstag war ich so erfreut über die klare Sicht, dass mir alle Arbeitsstolpersteine egal waren.

Donnerstagmorgen fuhr ich zuerst mit der Bahn in eins unserer Stadtteilbüros um was zu erledigen und von dort aus hatte ich dann einen schönen Spaziergang an meinen täglichen Arbeitsort. Weil Donnerstag war, blieb ich dort nur bis 13 :00 Uhr, hatte dann einen entspannten Nachmittag mit etwas Hausarbeit, Yoga vorbereiten und bin dann zum Yoga unterrichten gelaufen und auch wieder zurück. Das war alles schön. Und am Abend gab es eine Käsekuchenvariante mit Himbeeren.

Freitag wäre ich so gerne mal wieder zum Früh am Morgen – Yoga gegangen, aber es hat schon wieder nicht geklappt. Ich hatte einen Termin ab 9:00 und musste vorher noch Dinge erledigen. Die Arbeitsgruppe war so sehr viel besser als erwartet, da konnten mir die großen Stolperfallen, von denen ich später erfuhr nicht wirklich die Laune verderben.

Und dann fand endlich mal wieder ein Pizza Freitag statt. Die letzte Verabredung war schon sehr, sehr, sehr lange her. Diesmal haben wir eine neues vietnamesisches Restaurant ausprobiert. Sehr lecker alles und auch hübsch anzusehen.

Die gespiegelten Fische im Fenster mochte ich auch.

Der Samstag war ein etwas trübsinniger Tag. das Wetter war grau und ich war lustlos. Deshalb war ich nur kurz mit Erica einkaufen, habe danach der Gartenchefin einen Käsekuchen im Glas vorbei gebracht und bin dann schnell wieder nach Hause zum Buch gefahren.

Am Sonntag habe ich zu lange geschlafen. Bis 10:30 Uhr. Da war leider der halbe Tag schon vorbei. Trotzdem habe ich mich am Nachmittag noch auf den Weg gemacht um Schneeglöckchen zu suchen. Dabei habe ich sogar die ersten Krokusse entdeckt.

Schneeglöckchen auch.

Einen versteckten Graureiher.

Und einen stolz schreitenden Silberreicher.

Der kurze zeit später wegflog. Die Gartenfotografin, mit der ich unterwegs war, hat ihn besser erwischt.

Der Herkules war in Nebel gehüllt.

Was vom Schneemann übrig blieb.

Zurück zu Hause, habe ich etwas gelesen, gebloggert und dann noch lange mit einem Freund telefoniert, denn ich zum letzten mal im Oktober gesprochen hatte.

Durch mein Schlafzimmer schlängeln sich die Tulpen und bald werde ich mich dort ins frisch bezogene Bett legen.

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