
Am Montag hat die 2. fahrradfreie Woche begonnen. Ich hoffe sehr, es geht nicht mehr lange so weiter. Ohne Fahrrad bin ich einfach so unflexibel. Es war ein voller Tag, aber die Kolleginfreundin war aus dem Urlaub zurück und das war so schön. Es gab viel zu tun mit einer spontanen Terminanforderung, die meine Tagesplanung etwas über den Haufen geworfen hat. War aber nicht so schlimm.

Nach der Arbeit war ich beim Yoga und danach habe ich mir noch einen neuen Wasserkocher gekauft. Der alte Wasserkocher muckte schon seit zwei Wochen herum und am Sonntagabend gab er dann seinen Geist völlig auf. Nun steht der neue Wasserkocher in der Küche und ich freue mich sehr.

Zum Abendessen gab es gebratenen Wirsing auf Hummus. Hatte ich schon oft auf Insta gesehen und wollte es schon länger mal ausprobieren. In den Rezepten wird der Kohl mariniert, scharf angebraten und kommt dann in den Backofen. Das dauert mir zu lange und ich finde es zu aufwändig. Deshalb habe ich den Kohl mariniert und scharf angebraten, dann etwas Wasser dazugetan, Deckel auf den Topf und während der Garzeit Hummus hergestellt. Das war sehr lecker.

Ich hatte einen prima Start in den Dienstag. Ich konnte etwas länger schlafen, hatte Zeit für Yoga und sogar noch zum Lesen. Und dann war es überhaupt nicht mehr glatt und fast der ganze Schnee weggetaut und deshalb konnte ich endlich wieder mit dem Rad zur Arbeit. Und zwar erst um halb 10:00 Uhr, weil der Tag sehr lang war. Ich konnte viel erledigen, ein Termin wurde abgesagt und am Ende habe ich noch eine Stunde Yoga für die Mitarbeitenden unterrichtet. Um 19:00 Uhr war ich zu Hause und musste nicht kochen, weil ich noch Restessen hatte. Prima Tag.

Am Mittwoch hatte ich noch einmal so einen prima Tagesstart. Und dann ging der Tag ohne Zwischenfälle weiter. Auf dem Heimweg habe ich noch im Elvan Market gehalten und viele Kichererbsen, weiße Riesenbohnen und rote Linsen gekauft, und um 17:15 Uhr war ich zu Hause.
Zum Abendessen gab es Bohnenhummus mit Spitzkohl. Die Bohnenvariante finde ich gerade besonders lecker. Der Spitzkohl wurde zu schnell zu weich.
Anschließend habe ich mich im Internetz ein wenig über Albanien informiert.

Es war ein milder Donnerstag mit einer kleinen Aufregung mittendrin.

Am Freitag gab es viel zu tun und ich war erst um 15:30 Uhr zuhause. Das ist schon etwas ungewöhnlich für einen Freitag.
Dort angekommen wurde die kleine Aufregung vom Donnerstag immer größer. Sie hatte mit einem Wohnungsinserat im Nachbarhaus zu tun. Leider wurde der Wunsch, dass dort Freundinnen einziehen, nicht erfüllt. Also drücke ich nun weiter die Daumen und hoffe auf eine Wohnung in meiner Nähe.

Am Samstag passierten die normalen Samstagsdinge. Im Wintergarten Tee & Kaffee trinken mit Buch. Später Einkauf und Wohnungsputz bei Erica. Im Friedwald waren wir auch noch, von dort kommen die meisten Fotos hier.

Am Abend eine weitere Kohlvariante: Rosenkohl mit Bohnenhummus. Zu den Rosenköhlern hab ich diesmal noch Zwiebeln mit angebraten. das war auch toll.

Sonntagmorgen habe ich, mit einer Unterbrechung um 6 Uhr, bis halb 10 geschlafen. Das ist wirklich sehr lang für meine Verhältnisse. Leider war dadurch der Tag etwas verkürzt.

Tee & Kaffee & Buch gab es natürlich trotzdem im Wintergarten. Dann wurde noch Wäsche gewaschen und aufgehängt, das Bett bezogen, aufgeräumt und gestaubsaugt. Währenddessen schaute ich immer mal in den grauen Himmel und überlegte, wie ich mich zu einem Gang um den Block motivieren könnte.

Um das Motivationsproblem zu lösen hab ich eine Freundin angeschrieben und gefragt, ob ich ihr das Buch bringen soll, was sie von mir ausleihen möchte (“Mama, bitte lern Deutsch” von Tahsim Durgun). Das wollte sie gerne und so bin ich zu einem kleinen Spaziergang und einer netten Unterhaltung über Reisen gekommen.

Zurück zu Hause habe ich eine weitere Variante vom gebratenen Kohl mit Hummus ausprobiert. Diesmal Rotkohl und wieder Bohnenhummus. Der eine Rosenkohl war am Samstag unter den Küchentisch gekullert und kam deshalb mit zum Rotkohl. Ein paar Tofuwürfel kamen auch noch oben drauf.

Hätte ich den Rotkohl etwas weniger lange auf dem Herd stehen gehabt, wäre er etwas knackiger geblieben. Und der Topf weniger schwarz verbrannt. Man nennt mich auch Königin der Röstaromen. War alles lecker.
Mein Fazit zur Kohlauswahl: Mit Wirsing und Rosenkohl mag ich es am liebsten.
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