
In der Nacht zum Montag fiel nochmal richtig viel Schnee. Mit so einer Menge hatte ich nicht gerechnet. Alles war weiß und deshalb stieg ich wieder in die Straßenbahn.
Bei der Arbeit hatte ich es schwer. Ich hatte wenig Energie und Kopfschmerzen. Mein zweiter Fastentag war richtig anstrengend. Deshalb fuhr ich ganz pünktlich nach Hause und legte mich tatsächlich ins Bett. Dort blieb ich eine Stunde liegen. Danach hatte ich wieder etwas mehr Energie. Es folgten Haushaltsdinge und lesen. Was noch schön war: Ich bekam das OK für meinen Bildungsurlaub. Und ein Platz war auch noch frei, so dass ich mich gleich anmelden konnte. Jetzt kann ich mich schon mal 3 Monate vorfreuen.

Am Dienstagmorgen war der ganze schöne Schnee zu kleinen und großen Matschhaufen getaut. Deshalb konnte ich wieder mit dem Rad zur Arbeit fahren. Dort ging es mir so sehr viel besser als am Montag, dass ich richtig überrascht war und sehr froh war. Während des Fastens müde und Energielos zu sein ist einfach anstrengend.

Ich habe mir mit der Kolleginfreundin die neue Büroetage angesehen und von dort aus bin ich meinen zukünftigen Heimweg gefahren. Kann ich mir noch garnicht richtig vorstellen, aber ich habe ja auch noch Zeit bis Ende März um mich an den Gedanken zu gewöhnen.
Am Abend habe ich aus der Arte Mediathek einen Film geschaut: Tell Them About Us von Rand Beiruty. Mochte ich sehr gerne.

Am Mittwoch war es wieder etwas kälter geworden und ich hab den ganzen Tag gefroren. Der Freundinkollegin ging es nicht so. Dann lag es wohl am Fasten. Ansonsten war die Fastenbefindlichkeit ganz in Ordnung. Ich hatte genug Energie für den langen Tag und erst eine Stunde bevor ich nach Hause fahren konnte gingen Kopfschmerzen los. Sie hielten sich aber nur 2 Stunden.

Donnerstagmorgen war es sehr kalt, obwohl ich mich wirklich dick angezogen hatte. Im Büro gab es viel zu tun und abzuarbeiten und ich war froh, dass ich am Nachmittag eine lange Pause hatte um mich auszuruhen. Danach war ich fit für den Yogaunterricht. Aber als ich am Abend nach Hause kam war ich wieder richtig platt. Die Fastenbefindlichkeit ist gerade sehr oft sehr kraftlos.

Am Freitag habe ich zwar nur bis 14:00 Uhr gearbeitet, aber trotzdem war ich völlig fertig als ich nach Hause kam. Das Fasten strengt mich diesmal wirklcih sehr an. Obwohl es mir ansonsten leicht fällt. Ich habe am nachmittag nur gelesen und am Abend eine Krankenhausserie geschaut, die ir die beste Nachbarin empfohlen hat: Atlanta Medical, es gibt 6 Staffeln und das finden wir beide sehr toll. Kommt auf Netflix.

Samstagmorgen war ich um 7:00 Uhr wach, hab noch etwas im Bett rumgelegen und mich dann zum lesen und Tee trinken in den Wintergarten gesetzt. Anschließend überall mal etwas aufgeräumt, Wäsche gewaschen und staubsaugen. So ähnlich ging es dann später bei Erica weiter und eingekauft haben wir natürlich auch.
Als ich zurück zu Hause war, war ich vollkommen platt und habe nur noch rumgesessen, gelesen, Krankenhausserie, dabei viel warmes Wasser getrunken und lag früh im Bett.

Am Sonntag bin ich schon um 10:00 Uhr zum Spaziergang aufgebrochen.

Anderer Weg zum Park.

Deshab andere Dinge gesehen.

Statt Reiher Kormoran.

Enten.

Koalabär. Na sowas.

Im Botanischen Garten sind Bauarbeiten im Gange.

Das Toilettenhäuschen wird auch abgerissen.

Die Wasserträgerin trägt unermüdlich Wasser.

Rückweg über den Friedhof.

Da ging dann auch der Regen los. Am Nachmittag habe ich mein Bett bezogen, nochmal Wäsche gewaschen, gebadet und gelesen. Und rumgelegen. Diese Fastenwoche ist wirklich etwas anstrengender als sonst. Ich habe das gefühl, dass ich richtig wenig Energie habe und würde am liebsten dauernd nur rumliegen. Bis jetzt hatte ich auch noch keinen Energieschub, das ist sonst schon anders. Na gut, muss ich eben noch etwas abwarten. Dazu kommt noch, dass ich viel friere und wenn ich nihct überall friere, habe ich trotzdem immer kalte Füße und sehr kalte Hände. Es fühlt sich an, als würden meine Hände ständig in einem Glas mit Eiswürfeln stecken. Wirklich auch unschön.

Jetzt werde ich noch die Reisetasche vom Schrank holen und schon mal vorüberlegen, was ich alles mitnehmen will zum bevorstehenden langen Yogawochenende. Ich muss nämlich nur noch 3 Tage arbeiten und dann geht es los.
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