Monat: September 2019

Teil 1 – Nach nur einem Tag: Kappadokien ist wunderschön, so einfach ist das

Nur mal so als Vorwarnung: Es folgen, vielleicht ermüdend, viele Fotos.

Der Anreisetag war lang (von 7 bis 22 Uhr) aber trotzdem kurzweilig. Ich hatte ja viel zu gucken und mein Buch ist ausgesprochen spannend und wirklich toll. Nach meiner Ankunft in sehr kurzer Zeit das Zimmer verwüstet und dann hoch ins Rooftop Restaurant. Der Magen knurrt. Dort gab es Live – Musik. Schnulzige Liebeslieder (vermute ich mal) und ein großer Teil vom Publikum konnte mitsingen und hat es auch getan. Ich leider nicht. Sehr schön war das und ich hatte Spaß. Das Essen war auch lecker. Ich habe etwas bestellt was Şakşuka hieß und gedacht ich bekomme irgendwas mit Tomaten, Aubergine und Ei, denn ich konnte mich erinnnern, dass Aubergine Patlıcan heißt. Ich bekam aber Aubergine in kleinen Stücken in Öl gebraten. Auch sehr lecker. Gerade nochmal nachgesehen und gelernt es gibt noch eine dritte Variante mit gebratener Aubergine in Joghurt Soße. Das hätte ich auch genommen. Aber es war eindeutig nicht das Şakşuka wie ich es aus Jordanien kenne – ich bin ja auch in der Türkei. Geschlafen habe ich danach leider schlecht. So spät essen bekommt mir wohl nicht. Hier unten ist die Hotelzimmerromantik des ersten Morgen zu sehen.

Die originelle Methode das Fenster zu öffnen ist nicht von mir. Hätte aber so sein können. Da klemmt eine Wasserflasche zwischen Fenster und Fensterbrett. Ist nicht so gut zu erkennen.

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39 KW September 2019 – Katz‘ & Maus und Reisevorfreude

Diesmal bin ich schlau gewesen und habe mir die letzte Woche vor den Herbstferien nur normalvoll gepackt. Ich wollte nicht wieder so abgehetzt in die Ferien starten. Das war eine gute Idee. Ich konnte am Montag ganz entspannt zum Yoga gehen und mir danach eine Kürbissuppe kochen. Erster Pürierstabeinsatz nach dem kleinen Unfall in der letzten Woche. War aufregend. Hat aber gut geklappt. Alle Finger noch dran und unverletzt. Dienstag habe ich nach der Arbeit kleine Wege erledigt und danach eine kranke Freundin besucht. Auf dem Rückweg bin ich über den Friedhof spaziert und habe eine Weile der Katze beim mausen zugesehen.

Und danach den Hasen getroffen. Er schiebt sich gerade etwas leckeres in den Mund.

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38 KW September 2019 – Ein kleiner Unfall, viel Arbeit und ein entspanntes Wochenende

Noch einmal eine sehr volle Woche mit viel emsigem arbeiten. Am Anfang der Woche habe ich mich bei dem Gedanken „Hoffentlich geht die Woche schnell herum.“ ertappt. Das gefällt mir nicht. Ich will schöne oder zumindest ganz nette Wochen haben und keine die schnell vorbei sein sollen. Glücklicherweise kommt das auch selten vor. Die kommende Woche jedenfalls wird wieder anders.

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37 KW September 2019 – Ereignisarme Woche oder auch: kurz & knapp

Es gibt Wochen die sind vollgestopft mit Ereignissen und dann gibt es Wochen wie diese. Sie zieht recht ereignislos dahin. Und so gibt es wenig zu erzählen. Den Montag verbrachte ich zuerst mit Magengrummeln und später mit Kopfschmerzen auf dem Sofa.

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag viel Arbeit bei der Arbeit. Ich war also emsig und fleißig und mitunter etwas gestresst.

Mittwoch- und Donnerstagabend Yoga unterrichtet und mir gedacht es wäre nicht schlimm wenn ich ausschließlich damit mein Geld verdienen könnte.

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Samstagsnachlese: Connichi

Schon am Freitag reiste der Connichi Übernachtungsbesuch an. Beide waren auch im letzten Jahr schon meine Gäste. Zur Begrüßung bekam ich eine Flasche Rotwein. Wirklich nett sind die Beiden. Nach sehr kurzem Geplauder und der Schlüsselübergabe sind sie schon wieder los zu der Verabredung mit Freund*innen und der Ankündigung: „Wir kommen wahrscheinlich sehr spät zurück und hoffen wir stören dann nicht“. Sie stören nicht. Schon im letzten Jahr hatte ich das Gefühl sie sind fast unsichtbar und auch diesmal habe ich in der Nacht nichts mitbekommen. Ich war früh wach, habe mich ebenfalls leise verhalten und um halb 11 hatte ich dann auch Lust auf einen kleinen Connichi- und Einkaufsspaziergang. Auf dem Weg Richtung Bebelplatz habe ich zum ersten Mal diese hübschen Mosaike in einem Garten bemerkt.

Vorbei am Spielzeugladen mit Star Wars Figur. Wie passend.

Immer den roten Bommeln nach.

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36 KW September 2019 – Eine Hortensie, viele Spinnweben und am Ende ein Fest und eine Kuh

Kaum zu glauben. Schon wieder eine Hortensie. Und sogar als Titelbild. Vielleicht geht die Hortensienliebe ja erst ab 55 los. So im Nachhinein war die Woche anstrengend. Vielleicht liegt das daran, dass ich gerade faste. Der Montag war mein erster Tag. Ich hatte ein wenig Sorge ob ich wohl Kopfschmerzen bekomme. Das passiert ja manchmal. Aber von Kopfschmerzen keine Spur. Ich war nur sehr erschöpft nach der Arbeit. Bin aber trotzdem noch zum Yoga gegangen.

Und so zog sich die Müdigkeit durch die ganze Woche. Nicht, dass ich nicht sowieso jeden Abend hammermüde ins Bett falle und wenn der Wecker um 6 Uhr klingelt nicht aufstehen will. Zu dieser alltäglichen Müdigkeit ist nun noch die Müdigkeit gekommen die ich dem Fasten zuschreibe. Außerdem ist es kalt. So richtig. Seit letztem Sonntag liegt jeden Abend eine Wärmflasche in meinem Bett. Liegt sicher auch am Fasten. Und an den neuen Außentemperaturen. Ich freue mich schon sehr auf den Herbst.

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35 KW August 2019 – Wald, Wiese, Feld und eine Nacht unterm Sternenhimmel

Es ist nicht immer einfach mich am Ende der Woche an ihren Anfang zu erinnern. Manchmal weil so viel passiert und manchmal weil eher wenig passiert.  Da muss ich jetzt mal losüberlegen. Ahhh ja, die Woche begann ungewöhnlich denn ich wurde nicht in meinem Bett wach, sondern im Mariendorfer Yogahausbett. Dort war ich ja am Sonntag hingefahren. Die Nacht war anstrengend weil es so heiß war und ich deshalb nicht gut schlafen konnte. Also war ich noch müde als am Montag der Wecker klingelte und hätte mich gerne einfach auf die andere Seite gedreht. Das ging leider nicht. Also aufstehen, Zähne putzen, Yoga, Tee. Und mit der Teetasse in der Hand durchs nasse Gras zum Teich laufen und schauen ob der Frosch schon wach ist. Er schläft noch und die Seerosen auch. Um 7:15 sitze ich im Auto und fahre nach Kassel zur Arbeit. Die Strecke ist so schön und die Landschaft sieht friedlich und frisch aus am frühen Morgen. In der Nähe vom Arbeitsplatz finde ich einen Parkplatz für den ich nicht bezahlen muss und auf dem Weg zum Büro hängt ein DIN A4 Plakat am Lattenzaun: Abdi Liebt Hala

Weil es auch am Montag sehr heiß ist, arbeite ich in Zeitlupe schwitzend vor mich hin und bin ausnahmsweise froh nicht mit dem Rad heim fahren zu müssen. Zu Hause angekommen lege ich mich ins abgedunkelte Zimmer und ruhe mich aus während ich weiter schwitze. Danach stecke ich die Füße in ein kaltes Fußbad, mache mich dann Geburtstagsfein und fahre und schiebe den Berg hinauf zu T.’s Geburtstagsfeier. Dort habe ich einen richtig schönen Abend denn es gibt sehr leckeres Essen und einen Reisebericht über den New York Pride und danach noch über die unterschiedlichen Reisevorlieben. Also eher  ‚wie reise ich am liebsten‘ und nicht ‚wohin soll die Reise gehen‘. Sehr schön war das.

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