Monat: März 2019

13 KW März 2019 – Arbeit, Yoga, späte Hilfe und alljährlich wiederkehrende Gartendiskussion

Nach diesmal 20 Tagen fasten, esse ich seit einer Woche wieder. Noch nicht richtig und alles, aber es ist wie jedes Mal eine kleine Sensation und selbst pürierter Kürbis ist eine Delikatesse. Am Freitag habe ich im Büro den ersten Cappuccino probiert und am Samstag den Zweiten. Den muss ich mir erfahrungsgemäß erst wieder lecker trinken und das dauert ein Weilchen.

Es gab viel zu tun die ganze Woche. Sehr bald ist der aktuelle Frauenkurs zu Ende und bis dahin ist noch so viel zu erledigen. Die Info – Veranstaltung für den neuen Kurs und ein Teamtag müssen vorbereitet werden und an einem Nachmittag habe ich mit 9 Erwachsenen und 13  Kindern Knete hergestellt.

Momentan unterrichte ich drei Yoga Kurs pro Woche. Einer davon war bis vor einer Woche hoch oben in einem Raum mit weitem Blick. Weil so viel los war, bin ich erst am Freitag dazu gekommen selbst an einem Unterricht teilzunehmen, denn nur morgens 20 Minuten Yoga ist eindeutig zu wenig für mein Wohlbefinden.

Am Donnerstag schrieb die Gartenfreundin: „Samstag bin ich im Garten. Da wird es Sommer.“ Nach genauer Nachfrage habe ich erfahren das der Sommer nach dem Frühstück, so gegen 11 Uhr losgeht. Ich kam ca. eine Stunde zu spät und war dann, zwar widerwillig aber trotzdem fleißig, an der Vernichtung eines wunderschönen Mohnblumenfeldes beteiligt. Und so fand auch die alljährlich wiederkehrende Es-sind-zu-viele-Ringelblumen (Mohnblumen)-wir-wollen-doch-Gemüse Diskussion statt. Ich gehöre zur Ich-will-Blumen Fraktion, kann mich aber nicht durchsetzen. Deshalb ist die Schubkarre voller Mohnblumen und im zweiten Durchgang werden die Ringelblumen folgen.

In Nachbars Garten wohnen neuerdings zwei Papageien.

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12 KW März 2019 – Schachbrettblumen, Brille und Spaziergänge

Weil die Woche mit einem freien Montag und gute Laune begann, habe ich mich am Mittag auf den Weg in den Frühling begeben. Einen Tag zuvor in Düsseldorf standen die Magnolien schon in voller Blüte, hier dauert es wohl noch ei paar Tage aber immerhin zeigen die Spitzen schon etwas mehr Farbe.

Auf dem Friedhof war es auch viel bunter als noch eine Woche zuvor, nur dem Gorilla ging es wieder nicht sehr gut. Er war betrübt und erzählte mir von den Krähen, die ihn bei seiner stillen Sitzmeditation stören und mit viel Lärm über sein Innenleben herfallen.

Ich habe seine Wunden mit Blättern versorgt und schon hebt er seinen Blick und schaut etwas zuversichtlicher. Ich verspreche bald wieder zu kommen.

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11 KW März 2019 – Ein Schneegestöber mit Folgen und ein Abschied am Wochenende

Am Montag Morgen bin ich auf dem Weg zur Arbeit in ein wildes Schneegestöber geraten. Im Nu war die Brille eingeschneit und so habe ich sie an der ersten Ampel in die Jackentasche gesteckt. Dachte ich zumindest. Im Büro angekommen war dann keine Brille da.  Also wieder rauf auf’s Rad und den ganzen Weg abgefahren, überall gesucht, keine Brille gefunden. So ein Mist. Den Arbeitstag mit Botengängen verbracht denn ohne Brille kann ich nichts lesen. Die freundliche Kollegin hat mir die Buchstaben auf meinem Handy größer eingestellt. Auf dem PC war das nicht möglich und sie konnte nicht herausfinden warum. Ich war also nicht besonders produktiv. Später dann, auf dem Weg zum Brillenladen hatte ich die heimliche Hoffnung die Brille noch irgendwo am Wegesrand zu finden. Aber meine Brille war nicht neongrün sondern eher astbraun und alles was durch die Straßen wehte oder am Wegesrand lag, sah aus der Ferne aus wie meine Brille und beim näheren herankommen war es ein Ast oder Blätter oder sowas. Und ohne Brille eine Brille zu suchen ist auch nicht leicht. Also saß ich etwas trübsinnig und vor allen Dingen allein im Brillenladen. Dort fanden sich dann nur Modelle die mich nicht richtig überzeugt haben. Also habe ich die Kollegin herbeigebeten, festgestellt, das es im Laden nur teure Kompromiss-Brillen gab und deshalb den Brillenladen gewechselt. Am Ende des Tages hatte ich viel Zeit mit Brillenkauf und ohne Yoga verbracht und habe nun ein riesengroßes Loch im Portemonnaie, man könnte auch sagen es hat sich gänzlich in Luft aufgelöst. Die neue Brille kommt mit Glück in einer Woche. Vermutlich wird bis dahin die alte Brille im Fundbüro angekommen sein – ich hoffe immer noch.

Weil ich gut im verdrängen von unliebsamen Ereignissen bin, hatte ich am Dienstag das Brillendrama schon fast vergessen, nur die schlechte Sicht und die Kolleginnen haben mich wieder daran erinnert indem mir Maulwurf-Fotos geschickt wurden. Frech fand ich das. Trotzdem war die Laune nicht getrübt und alle die mich fragten wie es denn mit dem Fasten so gehe, bekamen eine schon fast euphorische Antwort. Ich fühlte mich wach und munter und voller Energie. Als ich dann allerdings um 16:30 zuhause auf dem Sofa saß änderte sich dieser Zustand schlagartig und schlimmste Müdigkeit überkam mich.

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10 KW März 2019 – Hausaufgaben, Fundstücke und erste Narzissen im Hinterhofgarten

Die ganze Woche über war ich gedanklich mit den Hausaufgaben der Yoga & Coaching Weiterbildung beschäftigt. Selbstverständlich habe ich in den letzten 3 Wochen nicht etwa schon mal begonnen, sondern alles immer schön vor mir hergeschoben. Und auch in dieser Woche habe ich mir zwar Gedanken gemacht und auch eine grobe Struktur zu Papier bzw. auf den Monitor gebracht, fertig geworden bin ich aber nicht bis zum Freitag, an dem der Abgabetermin war. Aber und darüber bin ich selber überrascht, heute ist dann doch alles fertig geworden und ist mit einem Klick zu Silja geflogen. Und weil ich mir als meine Hausaufgabe einen Workshop zum Thema ‚Füße‘ überlegt habe, sind hier oben drüber schon mal ein paar davon zu sehen und unten drunter auch.

Am Dienstag war ich mit der Frauengruppe in der Bücherei. Darauf hatte ich mich sehr gefreut denn ich wollte gerne meinen Ausweis verlängern um mir wieder Bücher ausleihen zu können. So viele Bücher haben die Frauen angesehen, in der Abteilung für Kinderbücher und Lehrbücher zum Deutsch lernen haben sie die meiste Zeit verbracht und ich habe mir mit einer Frau einen Bildband über Syrien angesehen. Wir waren beide traurig denn sie würde gerne in ihre Heimat reisen und ich wäre gerne dort zu Besuch. Leider ist aber ja nun beides nicht möglich.

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9 KW Februar/März 2019 – Heuschnupfen, Körperglück und Märzenbecher

So eine anstrengende Woche war das. Und nicht etwas weil es zu viel zu tun gab, sondern weil mich der Heuschnupfen so sehr geplagt hat. So sehr, dass ich am Mittwoch versuchsweise eine Tablette genommen habe, die machte mich kurz beschwerdefrei, um mir dann ein seltsam dumpfes Gefühl und Probleme beim Hören zu verursachen. Deshalb bin ich am Freitag zur Ärztin geradelt und hab mir Nasenspray verschreiben lassen. Nun geht es viel besser. Der Schnupfen kommt natürlich nicht von den hübschen Krokussen die überall blühen sondern eher von den Lämmerschwänzchen. Die finde ich auch hübsch, kann mich aber leider nicht ausgiebig an ihnen erfreuen.

Am Donnerstag hatte ich zwei Workshops zu leiten. Dazu musste ich nicht ins Büro, sondern zum Evangelischen Fröbelseminar in dem Erzieher*innen ausgebildet werden und was sich fast um die Ecke, genauer gesagt hinter meinem Haus&Hof Friedhof befindet. Selbstverständlich plante ich für den Rückweg einen Besuch beim Gorilla. Und nicht nur das. Ich hatte mir vorgenommen ihn auf den Gepäckträger zu klemmen und mitzunehmen. Ich wollte ihn baden und mit Pflaster bekleben um ihn dann wieder an seinen Platz zu setzen in der Hoffnung, dass die Friedhofsbediensteten dann erkennen würden, dass er kein Fall für den Mülleimer ist. Als ich ihn dann allerdings so dort sitzen sah, fand ich er sah recht fidel aus. Ich zupfte ihm ein paar Blätter aus dem Fell, fragte, ob seine Nase sehr schmerzt, was er verneinte, befühlte die Arme und sein Herz und wir verabredeten, dass es genügt wenn ich demnächst mit etwas Heftpflaster vorbei komme und ein Bad nicht nötig sei.

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