Monat: Dezember 2018

KW 50 – Ein Kopfschmerz liegt über der Woche

Am Montag bekam ich von der überaus talentierten N., die in unserem Hauptbüro arbeitet, diese wunderschönen Schneeflocken-Kekse geschenkt. Ich wusste schon, dass sie eine sehr gute Bäckerin ist. Aber das sie außerdem auch noch so wunderbar basteln und in filtzeliger Kleinarbeit Muster auf Kekse malen kann hätte ich nicht gedacht. Die Schneeflocken sind so schön, dass ich sie leider nicht essen kann. Zuerst lagen sie zwei Tage auf einem Teller auf dem Küchentisch, nun liegen sie auf dem Kranz. Sie sind jetzt hart aber immer noch sehr hübsch. Auf dem Kranz werden sie bis Januar liegen, dann werde ich sie etwas abstauben und in die Dekokiste packen. Bis zum nächsten Jahr. So wird es dann immer weiter gehen bis sie irgendwann so eingestaubt und vielleicht auch etwas farblos geworden sind und dann kommen sie weg. Ich sag nicht wohin, denn es klingt zu traurig. Aber jetzt freue ich mich noch jeden Tag wenn ich am Tisch sitze und sie ansehe.

Den kleinen Vogel in der Glaskugel, die keine Kugel, sondern eher so eine Form wie ein besonders dicker, runder Elisen Lebkuchen hat, hat mir die K. nach unserer Mittwochsverabredung zur Thai-Massage geschenkt. Dabei hab ich letzte Woche auch schon so viele Geschenke bekommen. Und zwei Adventskalender – die hatte ich noch gar nicht erwähnt.

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KW 49 – Novemberwetter und Geschenke

Der Dezember ist da und er sieht aus wie ein November. Regenwetter und Dämmerlicht. Wenn ich mir den Hinterhofgarten betrachte, könnte sogar noch Oktober sein. Ich begrüße ihn mit Apfelstrudel. Den gibt es schon lange in der Lieblingsbäckerei, aber ich habe ihn neu entdeckt.

Ein Päckchen ist angekommen und die Freude war groß. Das Päckchen an sich, also das Paket, ist schon sehr oft von Kassel nach Köln und dann wieder von Köln nach Kassel geschickt worden. Es besteht mittlerweile hauptsächlich aus Klebeband. Der Inhalt vom Päckchen wird mir in Zukunft hoffentlich dabei helfen, dass mir meine liebsten Istanbul – Fotos nicht mehr durch den Laptop hindurch fallen und im großen Nichts verschwinden. Danke, danke, danke liebste Smilla.

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KW 48 – Eine Dienstreise ins Vergnügen

Mit der Aussicht auf eine halbe Dienst- und die andere Hälfte Vergnügungsreise begann die Woche sehr beschwingt. Montag, Dienstag und Mittwoch also vorfreudiges so-dahin-arbeiten. Am Mittwochnachmittag warte ich am Bahnsteig auf die Kollegin, die in vorletzter Minute angerollkoffert kommt. Sie lacht mich ein wenig aus, denn meine Rollkoffertasche ist recht groß. Ich habe aber keine andere. Kann ja nicht für jede Gelegenheit die passende Tasche haben. Die Fahrt ist im Nu vorüber und so rattere ich mit meiner zu großen Rollkoffertasche durch Neukölln zur lieben M. Wir haben uns im Juni zum letzten Mal gesehen und ich freue mich sehr.  Auf dem Weg dort hin sind die Fenster hell erleuchtet.

Und weil ich so ein Gewohnheitstier bin und die Pizza von um die Ecke so lecker ist, hole ich uns Pizza, wir sitzen in der Küche und erzählen bis halb 1. Am nächsten Morgen werde ich trotzdem früh wach und habe Zeit zum trödeln und im Café sitzen. Dann mache ich mich auf den Weg zum Estrel Congess Center und sehe zwei Zwillingspärchen und einen Mops, etwas gequetscht, in einem Schaufenster sitzen. Keine Zeit sie zu befreien denn die Kollegin erwartet mich pünktlich.

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KW 47 – Am Ende der Woche zwei Ausstellungen und eine Hochzeitsfeier

**Montag: Arbeiten, lesen, Yoga, lesen, schlafen

**Dienstag: Arbeiten, Einkaufen für Erica, lesen, Spontanbesuch zum Abendessen, lesen, schlafen

**Mittwoch: Arbeiten, lesen, schlafen

**Donnerstag: Arbeiten, lesen, Yoga, Reisetasche packen, lesen, schlafen

Klingt nicht aufregend, war aber durchaus sehr schön. Am Freitag bin ich um 11:45 aus dem Haus gegangen denn der Zug nach Frankfurt fuhr um 12:15. Am Bahnhof angekommen wurden viele Züge angezeigt die um 10:05 etc. fuhren. Ich war verwirrt. Und stellte dann fest: es war erst 11 Uhr statt 12 Uhr. Das lag an den verschiedenen Uhren in meiner Wohnung die sowohl Sommer- als auch Winterzeit anzeigen. Zur Arbeit war ich bisher immer pünktlich. Ich habe eine Stunde in einem Café am Bahnhof verbracht und gelesen. Über der Theke stand BERLIN. Das hat mich dann auch kurz etwas verwirrt.

In Frankfurt bin ich eine Stunde später als geplant angekommen. Dazu gibt es nichts weiter zu sagen. Ich war müde und unlustig und habe überlegt ob ich überhaupt eine Ausstellung beuchen besuchen will. Bin dann aber losgelaufen. Die kühle Luft hat mich aufgemuntert und erfrischt und ich freute mich sehr über lesbische Sichtbarkeit,  sie ist immer noch viel zu wenig vertreten. Ich mochte die Portraits sehr und erinnerte mich später daran im Frühjahr in Berlin im Schwulen Museum schon ein Bild von ihr gesehen zu haben.

Anschließend habe ich mir noch die Arbeiten von Victor Vasarely angesehen. Die haben mir auch Spaß gemacht aber es war auch ein echtes Kontrastprogramm. Hier ein wenig Licht&Schatten denn mehr ist nicht erlaubt.

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