Monat: Mai 2018

21KW – Wenig dies&das dafür viel Garten

Weil die Woche gleich so schön mit einem Feiertag losging bin ich am Montag zuerst zur Schwimmrunde ins Auebad und anschließend in den Schrebergarten geradelt. Dort lag schon die I. im Liegestuhl. Es war sehr heiß und unser Auftrag war all die kleinen, jungen und zarten Pflänzlein zu gießen denn sie würden sonst vertrocknen. Allerdings waren die Wassertonnen leer denn in dem Teil von Kassel in dem sich der Schrebergarten befindet regnet es leider nie. Ein Teil der Pflanzen würde also vermutlich vertrocknen und der andere Teil von Schnecken gefressen werden. Hier zum Beispiel der Broccoli. Aber auch die kleinen Bohnensprösslinge wurden schon angefressen. Jedes Jahr die gleiche Sorge.

Der Apfelbaumrose (es ist eine Rambler-Kletterrose) geht es gut. Der Apfelbaum unter der Rose ist allerdings nicht mehr so richtig am Leben – die Äpfel haben leider nach eher nichts geschmeckt und deshalb sind wir nicht ganz traurig. Und wenn dann die Rose erstmal blüht können wir es vor Ahhhh und Ohhhh kaum aushalten.

Wir lagen sehr lange einfach nur im Liegestuhl herum und als die Zeit zum gießen kam haben wir beschlossen den Gartenschlauch zu benutzen. Das tun wir nicht oft denn die S. ist ein sparsamer Mensch und ich wäre gerne ein wenig sparsamer, es gelingt mir nicht so gut. Also haben die I. und ich überlegt den Schlauch zu benutzen und der S. vielleicht einfach nichts zu verraten. Sie sollte sich einfach nur über die geretteten Pflanzen freuen. Also habe ich 20 kleine Minuten die Beete gewässert. Am Dienstag, als es gerade schön regnete, bekam ich die Nachricht von der lieben S., dass sie am Morgen 2 Stunden! lang den Garten gewässert hätte. Mit dem Schlauch von A. (das ist ihr Vater), quer von seinem Garten zu unserem. Also sowas, eine Wasserdiebin.

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20KW – Schon der vierte Urlaub (der ein Tagesausflug war) in diesem Jahr

Die Woche ging im Nu vorüber. Deshalb beginne ich auch gleich mit dem Höhepunkt. Der Höhepunkt war der Tagesausflug nach Frankfurt am Samstag. Ich habe mich dort mit M.&I. getroffen die aus Köln angereist waren und wir haben eine Ausstellung besucht. Und zwar  diese:

Das war sehr schön. Parallel dazu gab es noch die Ausstellung „Power to the People“ die auch spannend war. Zwischendrin gab es Kaffee und Suppe auf der Terrasse im Sonnenschein. Und gemeinsames zum Bahnhof trödeln und Häuser und Krane, Kräne oder wie auch immer die Mehrzahl ist – es gibt mehrere Möglichkeiten, ansehen.

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19KW – Ich habe den 1. Preis gewonnen, allerdings nicht für die Vermeidung von Plastikmüll

Das ist jetzt wirklich die allerallerletzte Tulpe. Versprochen. Aber der Grund für den ersten Preis sind wohl die tollen Tulpen im Hinterhofgarten. Und das kam so: In meinem Marokko-Urlaub im Oktober 2017 habe ich die wunderbar unkomplizierte und nette A. kennengelernt. Auf der Dachterrasse unserer Unterkunft sind wir uns zum ersten Mal begegnet und haben uns in den nächsten Tagen immer mal zu einem kleinen Nousnous am Mittag oder einem Bier am Abend getroffen, uns über jede Katze gefreut, rumgesessen, geplaudert und so Urlaubsdinge getan. Und wenn nun die A. oder ich ein Buch über Marokko lesen oder uns die Marokko – Sehnsucht überkommt, dann schreiben wir uns. Und am Freitag Abend bekam ich dann also mal wieder eine Nachricht: „Hallo Simone, ich fahre am 24.5. für 2 Wochen in den Urlaub. Wenn du magst kannst du in dem Zeitraum in meine Wohnung, das Wetter soll schön werden und Amsterdam damit zum verlieben.“ Hatte ich vergessen zu erwähnen das die A. in Amsterdam wohnt? Na ja und Amsterdam und Tulpen und so…. Jedenfalls fühlt es sich so an als hätte ich für das Tulpenparadies den 1. Preis gewonnen der natürlich eine Amsterdam – Reise ist. So ein großes Glück. Ich hab nämlich bisher noch nie etwas gewonnen, vor allen Dingen nicht wenn ich bei keinem Wettbewerb mitgemacht habe. Ich freue mich wie verrückt. Zwei Wochen werde ich allerdings nicht in Amsterdam verbringen sondern nur vier Tage. Aber ich könnte vor Freude schon gerne mal die Reisetasche packen.  Und wohin die A. fährt? Da muss man wohl nicht lange raten.

Ich habe einen großen Teil der Woche in diversen Gärten verbracht. Am Dienstag war ich lange in Erica’s Garten. Erica hat gerade Hüfte und ist deshalb leider nicht so fit und beweglich wie es sonst ihre Art ist. Und weil im Mai alles wild wächst und wuchert hat sie sich sehr gefreut als ich die Johannisbeerbüsche vom Wildwuchs befreit habe. Am nächsten Tag habe ich im Hinterhofgarten viele Dahlien vergraben und anschließend mit dem Nachbarn von über mir eine Baumscheibe vor dem Haus zuerst vom Unkraut befreit und dann dort „Blütengruss“ ausgesät. Finden die Tauben auch lecker habe ich am nächsten Tag festgestellt.

Für Donnerstag wurde Regen gemeldet. Und so freute ich mich auf einen vertrödelten Tag mit schlafen und lesen.  Am Morgen schien noch die Sonne auf den Balkon so das ich fast beleidigt war. Aber ab Mittags wurde es prima trüb und dann fielen auch die ersten Regentropfen und es wurde frisch. Freitag war der Plan angrillen im Schrebergarten. Zugegeben etwas spät, viele andere haben ja schon vor Wochen die Grillsaison eröffnet, aber wir sind langsam in manchen Dingen. Wir versuchen den J. darauf vorzubereiten in Zukunft unsere Verpflegung zu übernehmen. Es gelingt nur mäßig.

Nach dem Essen: Beete vorbereiten damit die S. noch Gemüse säen kann.

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12von12 im Mai

An jedem 12. des Monats findet das Fotoprojekt „12 von 12“ statt. Alles darüber kann bei Draußen nur Kännchen nachgelesen werden.

Der 12. Mai begann damit, dass ich etwas verschlafen habe. Ich bin erst um 10 Uhr aufgewacht. Oh je. Auf den Schreck gab es Balkontee im Sonnenschein. Es folgt ein perfekter Tag.

Und ich entdeckte zwei fiese Stiche die auch sofort nach der Entdeckung anfingen wie wild zu jucken.

Ich wollte anschwimmen im Auebad. Also schnell das Rad bepackt und los.

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18KW – Womöglich ist das hier ein BlumenfotoBlog, zumindest für ein paar Monate im Jahr

Der Sommer ist jetzt da. Also fast. Es fühlt sich jedenfalls so an, auch wenn mich Erica regelmäßig noch vor den Eisheiligen warnt. Ich höre auf sie und habe die Tomaten noch in kleinen Töpfen um sie in der Nacht, wenn die kalte Sophie mit ihrem Gefolge kommt, bequem in die Küche tragen kann. Aus Erica’s Garten habe ich mir oben die Blumen, von denen ich leider den Namen nicht kenne, mitgebracht. Die mochte meine Oma besonders gern und ich finde sie besonders schön in der Vase. Und natürlich weißen und lila Flieder.

Am Dienstag wollte die S. was mit mir unternehmen. Ich vermutete schon wüste Gartenarbeit. Stattdessen wurde Kuchen gewünscht. Also rauf auf’s Rad und los zum Café. Das erste Café hatte geschlossen wegen Mai-Demo. Ich habe mich gleich etwas geschämt, weil unser Motto Kuchen statt Demo war. Im zweiten Café haben wir uns einen Platz auf der total leeren Terrasse ausgesucht. Bis der Kellner kam und uns nach drinnen gebeten hat. Da wollten wir aber nicht hin denn draußen schien ja die Sonne. Im dritten Café gab es verschiedenste Kuchen, Cappuccino und wir durften draußen sitzen. Alles fein. Und eine erstaunliche Lampe habe ich auch entdeckt.

Anschließend um den See geradelt und dann doch noch im Garten vorbeigefahren. Zum Pflänzchen gießen. Ich war faul, habe mich auf dem Gartenweg niedergelegt, der S. beim Gießen und den Blumen beim Wachsen zugesehen.

Und blühenden Feldsalat geerntet. Das sind die kleinen weißen Blüten.

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