Monat: April 2018

16KW – Die Woche in Tulpen

Weil ich Tulpen so sehr mag und im Schrebergarten viele Wühlmäuse wohnen die Tulpen auch sehr mögen, was ich zwar widerwillig akzeptieren aber nicht gutheißen konnte, sollten die Tulpen in diesem Frühling im Hinterhofgarten erblühen. Ich kaufte im Oktober die ersten Tulpenzwiebeln, das geht ja immer schnell, Anfang November kaufte ich noch mehr Tulpenzwiebeln und Mitte November, an einem trüben Tag mit etwas Nieselregen, holte ich den Spaten aus dem kleinen Gartenhäuschen und begann einen Tulpenzwiebelgraben und viele Tulpenzwiebellöcher zu graben. Die neue Nachbarin vergrub mit ihrem kleinen Sohn einzelne Tulpenzwiebel aber ich wollte viele, also wirklich sehr viele Tulpen. Und seit ein paar Wochen habe ich jeden Tag, wenn ich morgens mein Rad aus dem Garten geholt habe und auch am Abend, wenn ich es wieder zurückgebracht habe eine Tulpenkontrolle vorgenommen. Diese Woche nun ist die ganz Tulpenpracht in voller Blüte und ein paar Einzelne verabschieden sich leider schon langsam wieder. Wo soll ich nur anfangen, ich finde alle so toll. Am Montag sah der Tulpenzwiebelgraben so aus:

In der Mitte der Woche.

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15KW – Der Frühling explodiert weiterhin

Außer Vogelgezwitscher und knirschenden Tulpenblättern klingt der Frühling für mich auch immer nach dem unzähligen lauten „plopp“ der Magnolien. Zumindest stelle ich mir vor das die Magnolienblüten jeweils ein lautes „plopp“ von sich geben wenn, sie sich öffnen. Um aber unsere Ohren zu schonen ist es für Menschen nicht hörbar. Außer wir sind sehr leise und hören in den frühen Morgenstunden ganz genau hin. Während ich also jeden Morgen auf dem Balkon stehe, die Füße in einem Bottich mit kaltem Wasser, hörte ich in dieser Woche das leise ploppen unserer Hinterhofgartenmagnolie. Und auch der Tulpengraben fügte sein Knirschen hinzu.

Weil der Frühling also vor der Tür stand, und zwar nicht nur im Hinterhofgarten, sondern ich überall um mich herum, machte ich viele Spaziergänge. Selbstverständlich auch zum Gorilla.

Er hatte diesmal Gesellschaft von einem Eichhörnchen. Bei der Eichhörnchenfotografie brauche ich noch Übung.

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In allerletzter Minute: 12von12 im April

Was ist denn 12von12? Hier ist die Antwort.

Mitmachen. Das war gestern noch der Plan. Und dann habe ich es glatt vergessen. Auf dem Weg zur Arbeit ist es mir wieder eingefallen. Als ich dann dort ankam hatte ich es auch schon wieder vergessen. Schlimme Vergesslichkeit. Dann also erst mittags wieder daran gedacht und fix losgelegt. Ein wenig hüpfen in der Pause macht mir immer Spaß.

Sehnsüchtig nach draußen in den Sonnenschein geschaut.

Das Fahrrad konnte etwas später ohne Jacke bestiegen werden und mich nach hause bringen.

Und dort wurden die Beine nach oben und in die Sonne gelegt.

Anschließend der Yogaunterricht vorbereitet.

Und schon ging es los. Noch schnell die Barfußschuhe aus dem Schrank gekramt. Zum ersten Mal in diesem Jahr.

Matte ausgerollt, Sitzknödel bereit gelegt und auf die Yogis gewartet.

Wieder zu Hause das Rad in den Hinterhof gefahren und das Tulpenwachstum kontrolliert. Das wird. Womöglich schon am Wochenende.

Schnell losgelaufen und ein Radler besorgt. Denn schönes Wetter muss auf dem Balkon genossen werden. Die Füße sehen nun nicht so entspannt aus, dabei wurde ihnen im Yoga heute besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Seltsam.

Irgendwann zwischendrin nachgesehen ob noch was wächst. Das ist jetzt hier nicht die richtige Reihenfolge.

Wie jeden Abend den Hinterhofhimmel bestaunt.

Bevor die Zähne geputzt und die Füße gewaschen werden, wird noch das güld’ne Geschmeide abgelegt.

Meine Güte, so langsam kehrt hier etwas Routine ein. Oder auch große Schluderigkeit. Einfach mal ein paar Fotos geknipst zack, zack alles hochgeladen, kurze Sätze und sehr wahrscheinlich auch Rechtschreibfehler in die Tasten gehauen und dann wieder – zack – auf den „Veröffentlichen“ Knopf gedrückt.

 

 

14KW-Von meiner neuen Zahnlücke und bunten Törtchendingselchen

Ich war zum Osterbrunch bei der besten A.
Bevor ich nach Paris gefahren bin, hatten wir uns getroffen und ich hatte darum gebeten mich doch bitte zu einem Osterbrunch einzuladen, denn es würden keine frischen Dinge im Kühlschrank vorzufinden sein, wenn ich aus der Urlaubswoche zurückkäme, da mein Zug erst um 20 Uhr in Kassel einrollen würde. Meine Güte was für ein Satz. Stimmt aber so grammatikalisch alles, ich hab es geprüft. Eingeladen war ich um 11:30 Uhr.
Ich konnte die Reiseerschöpfung wegschlafen, dick eingepackt einen Tee auf dem Balkon trinken, etwas rumtrödeln und dann los zum Brunch. Alle Hausbewohnerinnen der A. waren eingeladen und so gab es viel leckeres Essen und natürlich auch bunte Ostereier. Die Törtchen dort oben gab es nicht. Zwischendurch holte ich noch den Köln-Besuch vom Bahnhof ab und dann wurde weiter gebruncht. Anschließend besuchte ich mit M. den Gorilla auf dem Friedhof und machte beide miteinander bekannt. Und ich fand diesen Grabstein. Hatte ich vorher noch nie bemerkt.

Den Rest des Tages vertrödelte ich und der liebe M. war fleißig wie immer.
Am Dienstag wurde mir ein Zahn gezogen. Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Ich war aufgeregt, es tat nicht wirklich weh denn ich bekam eine extra große Betäubungsspritze aber trotzdem war es anstrengend und ich war froh mich anschließend hinlegen zu können. Nun habe ich eine Zahnlücke die sich anfühlt als würde ein Brötchen darin Platz finden. Sie blieb bisher aber von meiner Umwelt unbemerkt.
Am Mittwoch im schönsten Sonnenschein mit der lieben Yoga-Freundin vor einem Café gesessen. Ich hatte der K. ein kleines Geschenk aus Paris mitgebracht. Ein hellgelbes Macaron mitgebracht und sofort wurde der Löffel angesetzt. Aber ach – das ist ja Seife! Auf dem Rückweg an einem Zoo vorbei gekommen.

Am Donnerstag hatte ich Besuch von A. für die ich Zimtschnecken backen wollte. Das habe ich auch getan, aber zu spät damit angefangen. Und deshalb klingelte es mittendrin an der Haustür und die A. stand vor der Tür. Und wegen vieler Dinge gleichzeitig tun, habe ich dann den Zucker vergessen. Die A. hat geglaubt es wäre Absicht denn ich mache manchmal zuckerfreie Experimente. So sollte es diesmal aber nicht sein. Also wurden zwei leckere Marmeladen dazugestellt. Wir hatten einen schönen Nachmittag.
Den Freitagnachmittag habe ich im Hinterhofgarten verbracht. Das war nötig denn es gab Bauarbeiten in den letzten 5 Monaten und alles sah wüst aus. Ich habe mit nachbarschaftlicher Hilfe viel aufgeräumt und dann eine schiefe Mauer gebaut – damit die Bauarbeiter nicht noch mehr Zeug in meiner Blumenrabatte abstellen.

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Aus den Lieblings 5 sind Lieblings 17 geworden

Um mit den Paris Bildern mal langsam zu einem Ende zu kommen, hatte ich mir überlegt fünf Pariser Lieblingsmenschenfotos auszusuchen. Das ist aber ja so unglaublich schwer hat sich dann herausgestellt. Also hab ich erstmal einen Ordner an- und Fotos hineingelegt. Und dann noch einen. Und dann noch einen. Im ersten Ordner waren es 73 ausgewählte Fotos. Im zweiten Ordner waren es 28 Fotos. Und im dritten Ordner sind es nun 17 Fotos. 17 sind ok wenn ich dazuschreibe warum ich das Foto gewählt habe. Das hab ich mir gerade als Regel überlegt. Also los.

**Die Schwestern ganz oben wegen der tollen türkisen Anoraks.

**Der wilde Wind pustet in die Farben hinein.

**Ich musste an Erica denken. Erica sagt immer: „Ich habe immer eine Haube in der Tasche. Die hab‘ ich dann sofort zur Hand wenn das Wetter schlecht wird. Damit mir die Haare nicht durcheinander geraten“.

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13KW – Schon wieder zurück und trotzdem noch in Paris im Institut du monde arabe

Sonntags schreibe ich ja gerne etwas über die vergangene Woche. Diesmal ist zusammenfassend zu sagen: Ich habe viel erlebt und gesehen. Wirklich viel. Ein wenig habe ich schon erzählt und gezeigt. Es fehlt noch so viel. Zum Beispiel das Institut du monde arabe (schöne Bilder gibt es hier noch zu sehen), in dem ich am Mittwoch war. Die südliche Glasfassade fällt sofort ins Auge. Sie ist mit Irisblenden versehen, die sich per Computersteuerung stufenlos öffnen und schließen lassen, um das einfallende Sonnenlicht zu regulieren. Das Motiv der Blenden kommt aus der arabischen Architektur und nennt sich Maschrabiyya. Es sieht sowohl von außen als auch von innen sehr beeindruckend aus.

Es gibt die Vielfalt der arabischen Welt und auch der islamischen zu Kultur entdecken, der ich mich ja bekanntlich sehr verbunden fühle. Uns so fühlte ich mich auch sofort beglückt und entspannt als ich bekannte und auch neue Gegenstände, Fotos, Filme und Skulpturen ansehen konnte. Dies ist eine der Taschen die für eine  Pilgerreise nach Mekka genutzt wurde.

Ein Wandteppich.

Die Ausstellungsräume waren hell und weit und mit viele Glas gestaltet, was ein luftiges Gefühl in mir auslöste.

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